Marktupdate 

Donald Trump prüft neue Zölle: Fällt Bitcoin jetzt auf 60.000 US-Dollar?

Das Blutbad am Krypto-Markt findet kein Ende, die Kurse leuchten erneut rot. Bitcoin und Co. korrigieren – doch eine Kryptowährung stemmt sich gegen den Abverkauf.

Dominic Döllel
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Mann im Anzug steht links im Bild und zeigt mit dem Finger nach vorn. Im Hintergrund sind gestapelte Bitcoin-Münzen sowie ein roter, stark fallender Kursverlauf mit Pfeil nach unten zu sehen. Symbolbild für Bitcoin, Kryptomarkt und starke Kursverluste.

Beitragsbild: picture alliance und shutterstock

| Die Krypto-Kurse leiden unter Donald Trump
  • Der Abverkauf am Krypto-Markt geht unaufhaltsam weiter: Bitcoin verliert auf Tagessicht 3,3 Prozent und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei knapp 63.000 US-Dollar. Damit ist die Krypto-Leitwährung genau 50 Prozent vom Allzeithoch bei 126.000 US-Dollar entfernt, wie Daten von CoinMarketCap belegen.
  • Auch der Ethereum-Preis sinkt weiter, die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung steht aktuell bei 1.800 US-Dollar. ETH ist 63 Prozent von seinem bisherigen Höchststand entfernt.
  • Nur wenige Kryptowährungen entkommen dem Abverkauf, eine davon heißt: pippin (PIPPIN). Die Kryptowährung ist im 24-Stunden-Vergleich um zehn Prozent gestiegen, auf Wochensicht sogar um 17 Prozent.
  • Laut Daten von CoinGlass wurden in den vergangenen 24 Stunden knapp 120.000 Trader liquidiert, das Gesamtvolumen der Liquidationen beläuft sich auf 381,68 Millionen US-Dollar.
  • Das Open Interest bei Bitcoin brach deutlich ein, während das Derivatevolumen stark anzog. Gleichzeitig fiel der Fear & Greed Index in den Bereich “extreme Angst”.

Wer die Marktsituation für sich nutzen möchte, kann das auf Coinbase tun. Neukunden erhalten dort aktuell sogar 30 € in BTC geschenkt, wenn sie mindestens die gleiche Summe auf der Plattform investieren.

  • Auch bei den Bitcoin ETFs kam es am gestrigen 23. Februar zum Abverkauf. Rund 204 Millionen US-Dollar flossen aus den Indexfonds von BlackRock, Fidelity und Co. Das belegen Daten von Farside.
  • Auslöser des Abverkaufs waren unter anderem Entwicklungen in den USA zu neuen Zöllen. Die US-Regierung plant nationale Sicherheitsprüfungen, um weitere Zölle rechtlich abzusichern, nachdem der Supreme Court frühere Notfallzölle aufgehoben hat. Präsident Donald Trump droht Handelspartnern zugleich mit höheren Abgaben und will sein globales Zollregime auf neuer Rechtsgrundlage rasch wieder aufbauen.
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