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Gemeinsam für E-Mobilität Dieses Start-up will mit dem VDA die E-Mobilität voranbringen

Die E-Mobilität steckt noch in den Kinderschuhen. Das möchte peaq Technology und der Verband der Automobilindustrie ändern.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine Reihe von Ladesäulen stehen auf einem freien Areal. An einigen sind Autos angeschlossen.

Beitragsbild: Shutterstock

Blockchain und die Autoindustrie sind längst keine Unbekannten mehr. Schon länger beschäftigen sich große Automobilunternehmen wie BMW oder Daimler mit der Implementierung der Technologie in ihre Systeme und kooperieren dazu mit verschiedenen Unternehmen der Krypto-Szene. Nun bekommt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit peaq Technology den ersten Interessenvertreter aus dem Krypto-Space. Das teilte das Berliner Start-up in einem Blogbeitrag mit. Gemeinsam arbeite man an dem Ziel, Mobilität noch sicherer, effizienter, komfortabler sowie umwelt- und klimafreundlicher zu machen. Gleichzeitig wolle man mittels der Distributed Ledger Technologie (DLT) die digitale Transformation der deutschen Autoindustrie in Angriff nehmen.

Über die Mitgliedschaft im VDA zeigt sich peaq-CEO Till Wendler erfreut:

Wir sind sehr stolz darauf, künftig als erstes Unternehmen für Blockchain-Software-Entwicklung beim Spitzenverband der deutschen Automobilhersteller an der Zukunft der Mobilität mitzuarbeiten.

Till Wendler, CEO von peaq.

peaq möchte Hürden der E-Mobilität überwinden

Seitdem die Bundesregierung die Verkehrswende ausgerufen hatte, offenbaren sich immer neue Hürden, die die E-Mobilität überwinden muss. Und auch, wenn die Ladeinfrastruktur wächst, ergibt sich daraus ein knallharter Wettbewerb, bei dem diverse Anbieter um die besten Ladestandorte ringen. Eines der Hauptprobleme ist wohl der Lade- und Bezahlprozess. Hier versucht peaq Abhilfe zu schaffen. Man sei überzeugt, dass sich die Herausforderungen über ein offenes und herstellerunabhängiges Ökosystem lösen lasse.

Um diese Vision zu verwirklichen, arbeitet peaq bereits seit zwei Jahren mit einer deutschen Automobilgruppe an einer dezentralen Plattform, die Lade- und Bezahlvorgänge von E-Autos um ein Vielfaches vereinfachen soll. Mittels der DLT bekommt jedes registrierte Auto oder Ladesäule eine eigene, souveräne Identität. Mit dieser kann sich das Elektroauto an der Ladesäule authentifizieren. Ist diese erfolgreich, beginnt der Ladeprozess. Während des Ladens wird die Energie, die fließt, genau kontrolliert – die Ladesäule rechnet anschließend exakt ab. Das Ziel ist also ein Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Um das zu erreichen, müsse man weg von proprietären Lösungen, hin zu mehr Kooperation zwischen den Unternehmen, um gemeinsam seinen Beitrag für eine klimafreundliche Autoindustrie zu leisten.

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