Rebellion Die Telegram-Alternative „Free TON Blockchain“ ist live

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Die Free TON Blockchain hat am 7. Mai ihren Betrieb aufgenommen und emanzipiert sich damit von dem offiziellen Telegram-Projekt.

Der bekannte Messengerdienst Telegram hat mit seinem Krypto-Projekt, der TON Blockchain, den Ärger der Staatsbehörden auf sich gezogen. So schafft es der Messengerdienst nicht, sich mit der amerikanischen Wertpapieraufsicht SEC zu einigen. Diese wirft Telegram vor einen Security Token herausgeben zu wollen, der einer entsprechenden Regulierung bedarf. Um sich von den regulatorischen Querelen zu befreien, hat sich die Free TON Gruppe gebildet. Die Free TON Community besteht aus unabhängigen Entwicklern, Validatoren und Nutzern, die gestern, am 7 Mai, die Free TON Blockchain gestartet. Diese basiert auf dem ursprünglich von Telegram geschaffenen Telegram Open Network. Via GitHub kann man auf das Open Source Projekt zugreifen.

Telegram in dezentral


Gemäß TON Labs sollen auch „free TON Token“ an die Nutzer herausgegeben werden. Das Projekt versteht sich als unabhängig von Telegram und als besonders dezentrale Alternative. Schließlich kommt es ohne Hierarchien und zentrale Stellen aus. Die Free TON Blockchain hat damit einen enormen zeitlichen Vorsprung zu seinem Mutterprojekte. Wie wir kürzlich berichtet hatten, startet diese frühestens in einem Jahr, sofern man sich bis dahin mit den Behörden geeinigt hat.

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Ruhe vor Hash-Rate-Sturm“Game Changer” – Bitmain kündigt neue Ethereum-Miner an

27 Minuten

Bitmain hat eine neue Antminer-Serie für Ethereum angekündigt. Genaue Angaben macht der Hardware-Hersteller noch nicht, verspricht aber nicht weniger als “Game Changer” für das Ether-Mining.

Am 18. April veröffentlichte Bitmain einen Tweet, der zum rätseln einlädt. Demnach wirft der größte Hersteller für Mining-Hardware “bald” eine neue Antminer-Generation auf den Markt. Wie leistungsstark die speziell für das Ethereum Mining ausgerichteten ASICs sind, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt zwar nur spekulieren. Bitmain zufolge soll es ein Modell der neuen Antminer-E9-Serie aber mit der Rechenleistung von 32 Einheiten der 3080-Grafikkarte von Nvidia aufnehmen können.

Halten die ASICs, was Bitmain verspricht, dürfte es sich wohl tatsächlich um die versprochenen “Game Changer” handeln. Laut f2pool bringen es acht 3080-Grafikkarten auf eine Rechenleistung von 760 Megahashes pro Sekunde. Im Schnitt minen sie täglich 0,036 Ether. Abzüglich aller Instandshaltungskosten werfen sie somit bei aktuellem Wechselkurs und aktueller Netzwerkschwierigkeit 78 US-Dollar am Tag ab.

Multipliziert man die Rechenleistung einer 3080-Grafikkarte mit dem Faktor 32, sollten die Bitmain Antminer E9 rund 3.040 MH/s stemmen können. Selbst das noch-leistungsstärkste Modell am Markt, Linzhi Phoenix, bringt es “nur” auf 2.600 MH/s.

Wann die Modelle verfügbar sind, ist jedoch noch nicht bekannt. Auch zum Verkaufspreis sowie zum Stromverbrauch hat sich Bitmain bislang nicht geäußert. Günstig dürften die Modelle aber nicht werden. Die Linzhi-Phoenix-Modelle liegen bei 13.500 US-Dollar pro Modell. In ähnlicher Preisregion dürfte auch die E9-Generation liegen. Angesichts des weltweiten Chipmangels ist zudem fraglich, wann die Antminer überhaupt in Masse vom Band gehen können.

74 ProzentChinesischer NEO-Coin schüttelt Krypto-Crash ab

2 Stunden

Der Coin der dezentralen chinesischen Plattform NEO hat den Krypto-Crash abgeschüttelt. Zwischenzeitlich stieg die Kryptowährung um 74 Prozent.

Nachdem der gesamte Kryptomarkt im Durchschnitt um 20 Prozent eingesackt war, erholen sich die meisten Coins langsam vom Crash. Einer der Top-Performer ist NEO. Die Kryptowährung nutze die Schwächephase aus und konnte zwischenzeitlich um fast 74 Prozent auf 133,08 US-Dollar steigen. Im Wochenvergleich waren es sogar knapp 118 Prozent. Zu Redaktionsschluss handelt NEO bei 117 US-Dollar. Damit schaffte es der Coin, an vergangene Zeiten aus 2018 anzuknüpfen, als der Kurs des chinesischen Krypto-Projekts noch dreistellige Zahlen vorweisen konnte.

Ein Grund für den Kursanstieg könnten erste positive Resonanzen auf das Ende März vollzogene N3-Update sein. Die neue Version verbesserte unter anderem die Transaktionsgeschwindigkeit von 1.000 auf 5.000 TPS (Transactions per Second) und senkte damit auch die Transaktionskosten (Gas Fees) um das 100-fache. NEO gilt als das “Ethereum Chinas”. Das Protokoll der Plattform erlaubt es, Smart Contracts und Distributed Apps zu entwickeln und auszuführen. Dennoch zeigen sich gravierende Unterschiede, wie NEO-Gründer und CEO Da Hongfei gegenüber BTC-ECHO im Interview erklärte:

Das Design ist sehr unterschiedlich. Zum Beispiel gewichten wir die Transaktionsfinalität sehr stark. Der Konsens-Mechanismus, den wir gewählt haben, nennt sich default Byzantine Fault Tolerance, kurz dBFT. Wir sind die weltweit erste Firma, die diesen Konsens-Algorithmus in eine öffentliche Blockchain eingebaut hat. Zudem unterscheidet sich unser Smart-Contract-System stark von dem von Ethereum. Unser System ist viel benutzerfreundlicher, da Entwickler keine eigene Programmiersprache lernen müssen.

Da Hongfei, NEO-Gründer und CEO gegenüber BTC-ECHO.

Dabei legt das Projekt seinen Fokus unter anderem auch auf Videospielen. Laut Da seien die Hürden für Blockchain-Games aber aktuell noch zu hoch, da sie noch nicht über die erforderliche Benutzerfreundlichkeit verfügten. Inwiefern diese Probleme mit dem neuen Update behoben werden können, wird sich zeigen.

FilecoinKonsortium baut Chinas größte Filecoin-Mining-Farm

8 Stunden

Filecoin boomt in China. Nun ist der Bau einer großen Mining-Anlage geplant.

Das chinesische Blockchain-Konsortium IPFSUnion plant den Bau einer riesigen Anlage zum Minen von Filecoin. Es unterstützt den Bau des Jiangxi Big Data Industrial Park mit einem “großen Investment”.

Die Höhe der Investition wurde im Internet zeitweise mit 1,3 Milliarden US-Dollar angegeben. Mittlerweile ist die Zahl indessen aus dem Ankündigungs-Blogpost auf der Filecoin-Webseite verschwunden. Fest steht hingegen, dass die geplante Anlage den Segen der chinesischen Regierung hat. Ein örtlicher Industriefonds steuerte ferner 15 Millionen US-Dollar für den Bau des Mining-Zentrums in der Stadt Fuzhou im östlichen China bei.

Das größte Filecoin-Projekt Chinas

Die IPFSUnion ist ein Konsortium, das auf Cloud-Dienste und verteilte Dateisysteme spezialisiert ist. Zu den Mitgliedern zählen der chinesische Handelsriese Alibaba sowie große Tech-Unternehmen wie Microsoft, SAP, Huawei und AMD. Seit 2016 beteiligt sich der Zusammenschluss am Krypto-Space. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem IPFS-Protokoll für Datenaustausch, das auch die Grundlage des Filecoin-Ökosystems bildet. Mit der Kryptowährung können Nutzer freien Speicherplatz automatisiert vermieten. Der Filecoin-Kurs ging in den letzten Monaten durch die Decke.

Das Mining-Zentrum soll deshalb auch eine große Anlage zur Datenspeicherung werden. IPFSUnion möchte 100.000 bis 150.000 Server aufstellen und plant den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von weiteren Netzwerkrechnern. Das Konsortium gibt ferner an, an der Entwicklung eines Cloud-Dienstes für die Industrie zu arbeiten. Dabei wolle man die Preise auf ein Zehntel dessen drücken, was die Konkurrenz verlangt.

Freedom of speechSnowden lanciert NFT im Namen der Pressefreiheit

3 Tagen

Der Whistleblower Edward Snowden lanciert seinen ersten NFT und möchte, dass der Verkaufserlös der Pressefreiheit zugutekommt.

Der Whistleblower und ehemalige CIA-Agent Edward Snowden hat enthüllt, dass er in die Welt der Non-Fungible-Token (NFT) Assets einsteigt. Er kündigte zudem an, dass der Verkaufserlös zu 100 Prozent an die Freedom of the Press Foundation gehen wird. Snowden gilt als strenger Verfechter der Privatsphäre und Pressefreiheit. In der Vergangenheit erklärte er mehrmals seine positive Haltung zu digitalen Währungen. Zuletzt bemängelte Snowden jedoch den Mangel an Transaktionsdaten.

Das sind die teuersten NFT aller Zeiten

Portrait von Snowden stammt von Platon

Die Auktion läuft auf dem NFT-Handelsplatz Foundation. Das aktuelle Höchstgebot liegt bei 200 ETH. Zuvor hatte Kraken-CEO Jesse Powell ein Gebot in Höhe von 150 ETH abgegeben. Das NFT zeigt ein Abbild einer Gerichtsentscheidung, die besagt, dass die Massenüberwachung der National Security Agency gegen das Gesetz verstößt. Daneben ist ein Portrait von Snowden höchstselbst zu sehen, das vom Fotografen mit dem Künstlernamen Platon stammt. 

Wie es im Auktionsangebot heißt, wurde der NFT mit dem Konterfei von Snowden mit Open-Source-Software hergestellt. Das digitale Sammlerstück wurde laut der NFT-Beschreibung am 14. April 2021 um 22:13 Uhr in einfacher Ausführung geprägt. Die Auktion läuft noch bis zum 16. April, 20:53 (CET).

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