Tomorrow Deutsches STO sammelt in Rekordzeit 3.000.000 Euro für nachhaltiges Banking

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Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Tomorrow Bank Founder

Quelle: tomorrow.one

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Banken investieren Kundengelder oft in Branchen, die mit Nachhaltigkeit wenig am Hut haben. Das Hamburger Unternehmen Tomorrow will das Gegenteil erreichen. Mit einem überaus erfolgreichen STO konnte Tomorrow nun punkten.

Tomorrow hat am 20. Oktober das bislang erfolgreichste Security Token Offering (STO) im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Nach gerade einmal fünf Stunden wurde das ursprüngliche Investitionsziel von zwei Millionen Euro nicht nur erreicht, sondern um 50 Prozent übertroffen. Insgesamt drei Millionen Euro konnte Tomorrow an Kapital aufnehmen. An dem STO haben über 2.000 Investorinnen und Investoren digital verbrieften Genussrechten in Token-Form erworben. Das hat das Hamburger Unternehmen am 20. Oktober auf seinem Blog verkündet.


Eine Investition war für Privatinvestoren bereits ab 100 Euro möglich. Die maximale Ticketgröße für Retail-Investoren lag bei 25.000 Euro. Nach Adam Ries haben sich die Kleinanleger damit für 1.500 Euro beteiligt. Dafür erhalten sie Privilegien, die sonst in der Regel institutionellen Investoren vorbehalten sind. Neben einer Beteiligung an der Wertsteigerung und Gewinn des Unternehmens haben die STO-Investoren auch im Falle eines Verkaufs des Unternehmens oder seines Börsengangs Anspruch auf ein Stück vom Kuchen. Neben den neu gewonnenen Klein-Investoren unterstützen akkreditierte Investoren das Unternehmen mit weiteren zwei Millionen Euro. Für die technische Umsetzung im Hintergrund war der Tokenisierungsdienstleister Cashlink verantwortlich, auch wenn der Vertrieb des STOs über die Plattform Wiwin erfolgte.

STO-Geld für nachhaltige Expansion

Über 40.000 Kunden benutzen bereits das Girokonto des Unternehmens, das sich selbst als „social Business“ bezeichnet. Tomorrow hat sich die Verbindung von mobilem Banking und Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Im Gegensatz zu traditionellen Banken will Tomorrow Kundengelder ausschließlich in nachhaltige Projekte investieren – Investments in die Rüstungsindustrie oder Kohlekraftwerke sind für Tomorrow damit tabu.

Die Einnahmen aus dem STO sollen unter anderem in Auflage eines Fonds fließen, der sich aus nachhaltigen und sozialverträglichen Investments zusammensetzt. Das Geld soll Tomorrow auch dabei helfen, sich im europäischen Markt zu positionieren.


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StatusberichtIOTA: Coordicide nimmt Form an

2 Stunden

Die IOTA Foundation legt sich allmählich die Karten für den nahenden Coordicide. An Baustellen mangelt es nicht.


Bei IOTA wird an vielen Fronten gleichzeitig gewerkelt, um das große Ziel – die Ausschaltung des Coordinators – nach langem Warten schrittweise über die Bühne zu bringen. Damit die zentrale Instanz im Tangle in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann, müssen die Entwickler jedoch noch einige Stellschrauben anpassen. Wie weit die Vorbereitungen für IOTA 2.0 sind, hat die Foundation in einem aktuellen Statusbericht festgehalten.

IOTA bald Smart-Contract-kompatibel

Im Kern konzentrieren sich die jüngsten Fortschritte folglich auf das Gebiet “Smart Contracts”. Das Team habe durch Software-Updates eine Kompatibilität des IOTA Smart Contract Protocols (ISCP) mit Nectar, dem 2.0-Testnet hergestellt. Neben der Implementierung eines neuen Chain-Konsensmechanismus gebe es auch “gute Fortschritte bei der Integration von EVM-Unterstützung sowie bei der vollständigen Unterstützung von Solidity-Smart Contracts”. Bereits mit der nächsten Version “werden Smart Contracts auf dem IOTA 2.0 Testnet Realität”.

Auch hinsichtlich der Wallet-Weiterentwicklung vermeldet das Team einige Erfolge. So arbeiten die Entwickler derzeit an der Chrysalis-Migration für Ledger, “einschließlich Bundle Mining”. Zudem habe das Team “zusammen mit dem Libraries-Team an einigen Leistungsverbesserungen für wallet.rs gearbeitet”, darunter beschleunigte Synchronisationszeiten.

Außerdem werde die dezentrale Identitätslösung, IOTA Identity, nach dem Beta-Release nun überarbeitet. Dabei stehe insbesondere die Kompatibilität zu den Programmiersprachen C und Python auf der Tagesordnung. Indes arbeite das Bee-Team “an Korrekturen und Verbesserungen der Node-Software, sowie der Veröffentlichung einer 0.1.2-Version von Bee”.

ADA im Rausch“Komische Sekte”: Mike Novogratz irritiert über Cardano-Marktwert

3 Stunden

Mike Novogratz, der milliardenschwere Bitcoin-Perma-Bulle, ist von Cardano wenig angetan. Er bezeichnet das Projekt von Charles Hoskinson als “Sekte”.

Cardano (ADA), eine Sekte? Aus Sicht von Mike Novogratz ist das eine ziemlich akkurate Beschreibung des Projekts. Denn wie aus einem unveröffentlichten Interview mit Zack Guzman, seines Zeichens Redakteur bei Yahoo! Finance, hervorgeht, bezeichnet Novogratz ADA als “merkwürdige Sekte”.

Die Bewertung von Projekten wie Cardano schockiert mich. […]. Die haben da eine merkwürdige Sekte erschaffen.

Mike Novogratz

ADA bringt es auf einen aktuellen Marktwert von sage und schreibe 49 Milliarden US-Dollar (USD). Im Windschatten von Zugpferd Bitcoin legte der Top-5-Coin ferner alleine am heutigen Montag, dem 14. Juni, gut 7 Prozent zu. Doch der Milliardär und CEO des auf Kryptowährungen spezialisierten Vermögensverwalters Galaxy Digital, hält den Marktwert offenbar für überbewertet.

Charles Hoskinson mit der Cardano-Ehrenrettung

Erwartungsgemäß stieß der Seitenhieb gegen ADA den Projekt-Verantwortlichen übel auf. So twitterte Charles Hoskinson, Gründer der Cardano-nahen IOHK:

Lasst mich hier mal den Milliardär-Sprech übersetzen: [Mike] schießt hier nur gegen Cardano, weil er keine Hintertür für einen günstigen Einstieg sieht. […] Daran werde ich mich erinnern, Mike.

So der Cardano Mastermind Hoskinson auf Twitter.

Auch wenn die Milliarden-Bewertung durchaus Grund für Zweifel ob seiner Berechtigung bietet, ist die IOHK alles andere als untätig. Zuletzt erreichte uns etwa die Nachricht, dass ADA Teile der Infrastruktur für “Digital Ethiopia 2025” stellen werde. Dabei soll die Cardano Blockchain etwa für die Aufzeichnung von Schulnoten in Äthiopien eingesetzt werden. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

++ Newsticker ++El Salvador: Banken verwehren Bitcoin-Implementierung trotz neuem Gesetz

4 Stunden

Lateinamerika probt den monetären Aufstand. Als erstes Land der Welt hat El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Hier berichten wir von den aktuellen Ereignissen.

14.06.2021 – 12:45
Paol HergertPaol Hergert
Banken scheuen sich vor Bitcoin-Implementierung

Obwohl El Salvador seit einer knappen Woche ein neues Gesetz verabschiedet hat, dass Bitcoin auf den Rang einer offiziellen Staatswährung hebt, widerstreben einige im Land ansässige Überweisungsunternehmen der BTC-Implementierung. Wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet, würden die Unternehmen Bitcoin und weitere Kryptowährungen erst dann implementieren, wenn die Nachfrage der Kunden stiege.

Der unabhängige Finanzanalyst Kenneth Suchoski sagte gegenüber Reuters: “Für Western Union und weitere Überweisungsunternehmen muss man sich vor Augen halten, dass der Großteil des bewegten Kapitalvolumens von wirtschaftsstarken in Entwicklungsländer Familien und Freunden zugutekommt – und in Bargeld erfolgt.”

Kryptowährungen würden da lediglich einen Anteil von einem Prozent ausmachen – zu wenig für die Unternehmen.

11.06.2021 – 14:20
Paol HergertPaol Hergert
IMF reagiert auf El Salvadors Bitcoin-Pläne

Der Internationale Währungsfonds (IWF) reagiert Presseberichten zufolge auf die Vorstöße seitens El Salvadors, Bitcoin als national anerkanntes Zahlungsmittel in die Wirtschaft des mittelamerikanischen Landes mitaufzunehmen. Wie das Krypto-Portal Cointelegraph berichtet, möchte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen sich mit Vertretern El Salvadors treffen, um den Schritt der Adaption zu besprechen.

El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als Zahlungsmittel aufzunehmen, würde “legale und finanzielle Sorgen” bereiten, heißt es.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Internationale Währungsfonds (englisch: International Monetary Fund, kurz IMF) Sorgen über die Krypto-Adaption einzelner Nationen geäußert. So hatte die Organisation ähnlich reagiert, als die Marshall Islands ihren eigenen Stablecoin, SOV, lancierten.

10.06.2021 – 10:20
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador: Präsident Bukele will “Vulkan-Mining”

Bitcoin-Twitter hat ein neues Meme. Was Präsident Nayib Bukele zuerst in Nic Carters Twitter Space angekündigt hat, könnte schon bald Realität werden: Das Land will mit Geothermie ins Mining Game einsteigen. Wie der Präsident am 9. Juni auf Twitter geschrieben hatte, hat er den Vorsitzenden der nationalen Elektrizitätswerke angewiesen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten.

Da bei der Stromerzeugung mit Geothermie keine klimaschädlichen Treibhausgase entstehen, wäre das “Vulkan-Mining” eine nachhaltige Form des BTC Minings. “Günstig, 100 Prozent sauber und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien,” schreibt Bukele auf Twitter.

Die Vulkan-Emojis in den Twitter-Handles der Bitcoin-Community zeigen den Support für Bukeles Pläne.

09.06.2021 – 08:00
David ScheiderDavid Scheider
Historische Abstimmung: El Salvador beschließt Bitcoin-Gesetz

El Salvador macht Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. In einer historischen Abstimmung beschließt das Parlament in dem lateinamerikanischen Land mit absoluter Mehrheit, BTC rechtlich dem US-Dollar gleichzustellen. Damit besteht ab sofort Annahmezwang für Zahlungen in Bitcoin. Auch die Steuern dürfen Salvadorianer von nun an in BTC entrichten.

Damit ist El Salvador das erste Land der Welt, dass das “digitale Gold” nicht nur zulässt, sondern explizit gesetzlich fördert. Für den Ausbau der notwendigen digitalen Infrastruktur will die Regierung in San Salvador zudem einen Entwicklungsfonds bereitstellen.

Die ganze Story findest du hier.

08.06.2021 – 06:00
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador findet erste Nachahmer in Lateinamerika

Wird Mexiko das zweite El Salvador? Geht es nach Eduardo Murat Hinojosa, dann dürfte das der Fall sein. Der Parlamentsabgeordnete kündigte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an, eine Gesetzesvorlage ins mexikanische Unterhaus einzubringen, die sich in dem Bitcoin-Gesetz El Salvadors orientiert.

“Ich werde für einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen in Mexikos Unterhaus werben”, schrieb Hinojosa am Morgen des 8. Juni auf Twitter.

Ob das Vorhaben aber so weit geht, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, bleibt offen. Auch der Zeitrahmen ist unbekannt – dass Mexiko ein solches Gesetz ähnlich schnell wie der Kleinstaat El Salvador durchboxt, ist unwahrscheinlich.

Auf Twitter trägt Hinojosa seinen BTC-Support unterdessen mittels Laser-Augen zur Schau.

08.06.2021 – 04:27
David ScheiderDavid Scheider
Kolumbianischer Regierungsberater ist Bitcoiner

Jehudi Castro Sierra, seines Zeichens Berater der kolumbianischen Regierung in Fragen des digitalen Wandels, ist Bitcoiner. Bereits im April postete er einen Screenshot seines Umbrel Full Nodes. Ein Full Node ist ein Knotenpunkt im Bitcoin-Netzwerk, mit dem man Transaktionen verifizieren und die Einhaltung der Netzwerkregeln kontrollieren kann.

Zuletzt hatte Sierra indes BTC-Kritiker Peter Schiff aufgefordert, er möge die Spitzen gegen BTC doch bitte sein lassen und solle die Kryptowährung “einfach shorten”.

07.06.2021 – 15:33
Positive Signale aus Paraguay

Auch Paraguay bekundet Interesse an dem Krypto-freundlichen Kurs der salvadorianischen Regierung. Nationalkongress-Abgeordneter Carlitos Rejala warb für mehr Zukunftsfähigkeit in dem Land.

Wie ich schon vor einiger Zeit sagte, muss sich unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation weiterentwickeln. Die Zeit ist gekommen, unsere Zeit. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt zur Innovation Paraguays vor der Welt!

To the Moond 🚀#btc & #paypal

Es ist fast schon müßig zu erwähnen, aber auch Rejala zeigt sich mittels Laser-Augen mit den Idealen der Bitocoin-Community solidarisch .

No Risk, More RegulationThailand: Börsenaufsicht verbietet Meme Token und NFTs

5 Stunden

Der jüngste Schritt der thailändischen Börsenaufsicht SEC nimmt sich eine strenge Regulierung des Kryptomarktes im Königreich vor.

Die thailändische Börsenaufsicht SEC zieht die Daumenschrauben an. Laut einer Bekanntmachung vom vergangenen Freitag werden einige der beliebtesten Token verboten. Dazu zählen Meme Token wie Dogecoin, Fan Token und auch Non-fungible Token (NFT). Gleichwohl ließ die Behörde verlauten, Kryptowerte nicht komplett zu verbieten. Vielmehr schreibt sie sich eine schützende Haltung auf die Fahne, um “riskante Krypto-Investitionen” einzudämmen.

Das Risiko der Meme Token bestehe laut SEC in deren Abhängigkeit von Social Media Posts. Obwohl DOGE in der Bekanntmachung nicht explizit erwähnt wird, reagiert die Behörde in Thailand damit wohl auf die Äußerungen Elon Musks, die erheblichen Einfluss auf den Kursverlauf hatten. 

Thailand will auch gegen Exchange Token vorgehen

Auch der NFT Hype scheint der SEC in Thailand ein Dorn im Auge zu sein. Ebenso wie bei den Meme Tokens haben die Kryptobörsen des Landes ab dem Datum des Inkrafttretens 30 Tage Zeit, ihre Zulassungsregeln an die neuen Vorschriften anzupassen. Im Zuge dieser Vorschrift geht es auch den Exchange Token an den Kragen, die ihren Besitzern Vorteile wie reduzierte Transaktionsgebühren an der entsprechenden Börse bieten.