- Das AI-Kryptoprojekt Worldcoin steht im Verdacht, gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen zu haben. Derzeit laufen dazu Untersuchungen in der Europäischen Union.
- Als erste Konsequenz stellt Tools for Humanity, die Firma hinter Worldcoin, nun den Geschäftsbetrieb in Spanien ein. Das geht aus einer Pressemitteilung der spanischen Datenschutzbehörde AEPD hervor.
- Die Anordnung kam bereits im März. Tools for Humanity hat diese nun freiwillig verlängert. Bis Ende 2024 darf das Unternehmen keine personenbezogenen Daten in Spanien mehr erfassen und verarbeiten.
- Ausgangspunkt in Europa waren Ermittlungen des Bayrischen Landesamts für Datenschutzaufsicht im Sommer letzten Jahres. Die Untersuchungen dauern an.
- Niemand wisse genau, “wie viel Iris-Daten noch im System vorhanden sind”, erklärte Michael Will, Präsident beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) im August letzten Jahres im Interview mit BTC-ECHO.
- “Seitdem hat Worldcoin ein SMPC-System eingeführt, um den Datenschutz weiter zu verbessern, und die im alten System gespeicherten Iris-Codes vollständig gelöscht”, erklärt ein Worldcoin-Sprecher gegenüber BTC-ECHO.
- Neben der Löschung der Iris-Daten führte das Projekt weitere Datenschutzmaßnahme beispielsweise zur Anonymisierung von Nutzerdaten ein.
- Der Geschäftsbetrieb in Spanien soll bis zum Ende des Jahres ruhen, es sei denn, das Bayerische Landesamt schließt die Ermittlungen vorher ab.
- Aber auch außerhalb der Europäischen Union steht Worldcoin unter Druck. Ende Mai musste das Projekt den Betrieb in Hongkong einstellen.
- Wie das Unternehmen von OpenAi-Gründer Sam Altman mit der Situation zurechtkommt, lest ihr hier: Sam Altmans Krypto-Utopie: Wie geht es mit Worldcoin weiter?
- Den Erfahrungsbericht zu Worldcoin lest ihr hier: Unser Autor lässt sich für Worldcoin die Iris scannen
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