- Eigentlich sollte der Clarity Act die Marktstruktur des Krypto-Marktes in den USA für die Zukunft einhegen. Doch eine entscheidende Anhörung platzte in letzter Sekunde: Wenige Stunden vor dem geplanten Termin entzog Coinbase-CEO Brian Armstrong dem Gesetzesentwurf öffentlich die Unterstützung.
- “Wir wissen die harte Arbeit der Senatsmitglieder zu schätzen, die sich um ein parteiübergreifendes Ergebnis bemüht haben, aber diese Fassung wäre wesentlich schlechter als der Status quo”, schreibt Armstrong auf X. “Lieber gar kein Gesetz als ein schlechtes Gesetz.”
- Der Dämpfer geht auch an Krypto-Aktien nicht spurlos vorbei. Insbesondere Coinbase ließ Federn. Das an der Nasdaq unter dem Ticker COIN gelistete Wertpapier verlor seit dem Wochenhoch am Mittwoch knapp 9,0 Prozent an Wert und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 239 US-Dollar.
- Die ebenfalls in den USA gelistete Aktie von Circle (CRCL) verlor sogar 13 Prozent und notiert bei 76,60 US-Dollar. Seit dem Allzeithoch steht damit ein Kursverlust von 70 Prozent zu Buche.
- Dennoch wächst Circle stabil. Das Unternehmen hat im dritten Quartal 2025 deutliche Zuwächse verzeichnet. Wie die Circle Internet Group mitteilte, stieg die im Umlauf befindliche Menge des Stablecoins USDC auf 73,7 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 108 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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