Korruption und Krypto-Mining China verurteilt ehemaligen Parteifunktionär zu lebenslanger Haft

Förderung illegaler Mining-Projekte und Annahme von Bestechungsgeldern. So lauteten die Vorwürfe gegen Yi Xiao. Jetzt steht ein Urteil fest.

Tim Reindl
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Bitcoin China

Beitragsbild: Shutterstock

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  • Die chinesische Justiz verurteilte Yi Xiao, den ehemaligen Direktor des Pekinger Büros der Volksregierung der Provinz Jiangxi im Südosten des Landes, am heutigen 22. August zu einer lebenslangen Haftstrafe. Das berichtet das Nachrichtenportal The Block.
  • Das Gericht warf Xiao Korruption und Machtmissbrauch vor. Der ehemalige Parteifunktionär soll Bestechungsgelder in Höhe von 17,1 Millionen US-Dollar erhalten haben, um Krypto-Mining-Aktivitäten in seinem Zuständigkeitsbereich zu ermöglichen.
  • Im September 2021 erließ China ein landesweites Krypto-Mining-Verbot. Laut Daten der Universität Cambridge stellt China aber dennoch über zwanzig Prozent der weltweiten Bitcoin-Hashrate.
  • Zwar hätten sich größere Investoren nach dem Verbot aus China zurückgezogen, dennoch werde in dem Land verdeckt weiter geschürft, erklärt der Mining-Experte und Geschäftsführer des Hosting-Dienstes Crypto Supply, Peter Marggraf, gegenüber BTC-ECHO.
  • Das Gericht entzog Xiao außerdem alle politischen Rechte und beschlagnahmte sein persönliche Eigentum. Laut eines Berichts der staatlichen Zeitung Xinwen Lianbo bekannte sich der Angeklagte im Dezember 2022 schuldig.
  • Während auf dem chinesischen Festland ein harter Kurs gegen die Kryptobranche gefahren wird, avanciert die Sonderverwaltungszone Hongkong zu einem neuen Dreh- und Angelpunkt für die Branche. Mehr dazu in diesem Artikel.
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