Bybit-Hack 

Krypto-Börse setzt Kopfgeld auf Lazarus aus

Bybit arbeitet an der Rückholung der Assets. Dafür baut die Krypto-Börse auf Unterstützung und setzt ein Kopfgeld von 140 Millionen USD aus.

Daniel Hoppmann
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Bybit

Beitragsbild: Shutterstock

| Bybit schreibt die verlorenen Assets nicht ab
  • Nach dem spektakulären Angriff auf Bybit arbeitet die Krypto-Börse mit Hochdruck an einer Rückholung der Assets – und setzt dabei auch auf die Hilfe der Community.
  • Wie aus einer offiziellen Presseerklärung hervorgeht, bietet Bybit im Rahmen des eigenen Bounty-Programms eine Belohnung von 10 Prozent basierend auf dem wiedergefundenen Betrag.
  • Beim Hack wurden der Börse Krypto-Assets in Höhe von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar entwendet. Folglich sind die Belohnungen auf maximal 140 Millionen US-Dollar begrenzt.
  • “Innerhalb von 24 Stunden wurden wir mit Unterstützung von einigen der besten Leute und Organisationen der Branche überschüttet. Das ist nicht selbstverständlich. Wir haben an einem dunklen Moment der Krypto-Geschichte teilgenommen und wir haben bewiesen, dass wir besser sind als die bösartigen Akteure”, sagte Bybit-CEO Ben Zhou.
  • Kurz nach der Attacke boten verschiedene Krypto-Börsen Hilfe bei der Aufklärung an. Die Spur führt dabei nach Nordkorea zur berüchtigten Hackergruppe Lazarus.
  • Die Krypto-Börse Bitget sendete zudem eigene Funds zur Unterstützung an Bybit.
  • Derweil arbeitet Bybit nicht nur an einer Wiederbeschaffung der gestohlenen Kryptowährungen, sondern füllt ebenfalls die Bestände der Börse auf.
  • Wie Daten der Analyseplattform Arkham zeigen, tätigte die Krypto-Börse mehrere OTC-Transaktionen. Allein in den letzten 24 Stunden wurden dabei etwa 100.000 Ethereum (ETH) gekauft und auf Verwahradressen von Bybit transferiert.
  • Mittlerweile wurden etwa 50 Prozent der Bestände der Krypto-Börse aufgefüllt.
  • Bybit ist der bislang größte Hack der Krypto-Geschichte. Am Freitagabend nutzen die Angreifer eine Sicherheitslücke in den Systemen Bybits aus und stahlen vornehmlich ETH und stETH von Lido.
  • Bybit-CEO Ben Zhou versrpach eine lückenlose Aufklärung.
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