- BlackRock hat Anfang Januar Bitcoin und Ethereum im Wert von rund einer Milliarden US-Dollar akkumuliert, verteilt auf drei aufeinanderfolgende Handelstage. Allein bei Bitcoin summierten sich die Käufe auf mehr als 9.600 BTC im Wert von rund 878 Millionen US-Dollar, bei Ethereum auf 46.800 ETH im Wert von etwa 149 Millionen US-Dollar. Insgesamt auf alle Vermögensverwalter gesehen wurde diese Woche aber auch massiv abverkauft.
- Die Zuflüsse von BlackRock markieren eine der stärksten kurzfristigen Akkumulationsphasen seit dem Start der Spot-ETFs und deuten auf eine klare Trendwende beim größten Vermögensverwalter der Welt hin hin: Nach den massiven Abflüssen Ende 2025 scheinen große Investoren zum Jahresbeginn wieder bewusst Risiko aufzubauen.
- Besonders auffällig war der 5. Januar, an dem US-Spot-Bitcoin-ETFs zusammen 697 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse verzeichneten. BlackRocks ETF IBIT allein zog 372 Millionen US-Dollar an und stellte damit mehr als die Hälfte des gesamten Tagesvolumens.
- In einem historischen Manöver hat auch Morgan Stanley offiziell S-1-Anträge für eigene Bitcoin-, Ethereum- und Solana-ETFs bei der SEC eingereicht. Mit einem verwalteten Vermögen von über 1,8 Billionen USD markiert der Einstieg von Morgan Stanley den endgültigen Wendepunkt: Krypto ist kein spekulatives Nischenprodukt mehr, sondern ein integraler Bestandteil globaler Vermögensverwaltung.
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