- CryptoQuant-CEO Ki Young Ju hat sich in einem X-Beitrag für eine Fehleinschätzung vom April entschuldigt. Damals hatte er prognostiziert, dass der Bitcoin-Bullenmarkt sein Ende erreicht hat.
- Bitcoin stieg in der Folge aber von rund 80.000 US-Dollar auf ein neues Allzeithoch von über 123.000 US-Dollar im Juli.
- Der Analyst räumt ein, strukturelle Veränderungen am Markt nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Die traditionelle Theorie der Bitcoin-Zyklen hält er für “tot”.
- Insbesondere die wachsende Beteiligung institutioneller Investoren verändere die Dynamik langfristig. “Ich werde mich künftig auf stärker datenbasierte Einschätzungen konzentrieren”, so Ju.
- Der bisherige Zyklusmechanismus, bei dem Großanleger während Bärenmärkten akkumulieren und in Bullenmärkten verkaufen, sei laut Ju durch langfristige Haltestrategien von Akteuren wie Unternehmen und Fonds abgelöst worden.
- Die Einschätzung steht im Kontrast zu Aussagen anderer Marktbeobachter. So erklärte etwa Fidelity-Analyst Jurrien Timmer kürzlich, dass Bitcoin dem Vierjahreszyklus weiterhin “sehr genau” folge.
- Welche Rolle das Halving im Jahr 2025 wirklich noch spielt und was aktuelle Faktoren über den Bitcoin-Kurs für die kommenden Monate aussagen, lest ihr in dieser Analyse: Warum der Bitcoin-Zyklus nicht mehr funktioniert – und was das für Anleger heißt.
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