CryptoQuant-CEO entschuldigt sich 

“Die Bitcoin-Zyklus-Theorie ist tot”

CryptoQuant-CEO Ju erklärt klassische Bitcoin-Zyklen für veraltet. Der Markt entwickle sich strukturell neu.

Dominic Döllel
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Eine goldfarbene Bitcoin-Münze mit einem fetten, gezackten Riss, der vertikal durch die Mitte verläuft und eine Teilung oder Unterbrechung innerhalb der Bitcoin-Kryptowährung symbolisiert.

Beitragsbild: Shutterstock

| Das Halving hat Bitcoin in zwei Zyklen unterteilt, die jetzt vorbei sein sollen
  • CryptoQuant-CEO Ki Young Ju hat sich in einem X-Beitrag für eine Fehleinschätzung vom April entschuldigt. Damals hatte er prognostiziert, dass der Bitcoin-Bullenmarkt sein Ende erreicht hat.
  • Bitcoin stieg in der Folge aber von rund 80.000 US-Dollar auf ein neues Allzeithoch von über 123.000 US-Dollar im Juli.
  • Der Analyst räumt ein, strukturelle Veränderungen am Markt nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Die traditionelle Theorie der Bitcoin-Zyklen hält er für “tot”.
  • Insbesondere die wachsende Beteiligung institutioneller Investoren verändere die Dynamik langfristig. “Ich werde mich künftig auf stärker datenbasierte Einschätzungen konzentrieren”, so Ju.
  • Der bisherige Zyklusmechanismus, bei dem Großanleger während Bärenmärkten akkumulieren und in Bullenmärkten verkaufen, sei laut Ju durch langfristige Haltestrategien von Akteuren wie Unternehmen und Fonds abgelöst worden.
  • Die Einschätzung steht im Kontrast zu Aussagen anderer Marktbeobachter. So erklärte etwa Fidelity-Analyst Jurrien Timmer kürzlich, dass Bitcoin dem Vierjahreszyklus weiterhin “sehr genau” folge.
  • Welche Rolle das Halving im Jahr 2025 wirklich noch spielt und was aktuelle Faktoren über den Bitcoin-Kurs für die kommenden Monate aussagen, lest ihr in dieser Analyse: Warum der Bitcoin-Zyklus nicht mehr funktioniert – und was das für Anleger heißt.
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