Das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strive weist für das dritte Quartal 2026 einen beachtlichen Nettogewinn von 509 Millionen US-Dollar aus, nachdem im Vorfeld massive Zuwächse bei den gehaltenen BTC-Beständen verbucht werden konnten. Rechnerisch basiert das Ergebnis vollständig auf nicht realisierten Buchgewinnen von 533,7 Millionen Dollar auf die unternehmenseigenen Bitcoin-Rücklagen. Pro verwässerter Aktie entspricht das einem Quartalsgewinn von 5,24 Dollar. Operative Erlöse spielten mit rund 2,7 Millionen Dollar, erwirtschaftet vor allem durch Anlageberatungsgebühren und die Medizintechniksparte aus der Semler-Scientific-Übernahme, eine untergeordnete Rolle.
Durch die Akkumulation von 8.136 BTC im dritten Quartal sowie weiteren 15.124 BTC im Oktober hält Strive mittlerweile 43.124 BTC im Wert von rund 3,25 Milliarden Dollar. Hinter Strategy, Metaplanet und Twenty One belegt man damit den vierten Rang unter den Corporate Holdern. Strive-CEO Matt Cole stellte bereits im September das Erreichen des zweiten Ranges bis zum Jahresende in Aussicht.
“Bitcoin ist die Mindestrendite”
Dieser Meilenstein rückt nun in greifbare Nähe, denn nur noch 876 zusätzliche Bitcoin fehlen Strive, um auf den zweiten Platz vorzustoßen. Außerdem beziffert die Firma ihren Bitcoin Yield, welcher das relative Wachstum der BTC-Bestände im Verhältnis zu den ausgegebenen Aktien abbildet, auf 18,5 Prozent. Nach Veröffentlichung des Berichts bekräftigte Cole auf X den strategischen Kern: “Bitcoin ist die Mindestrendite bei Strive”.
Den notwendigen finanziellen Spielraum für weitere BTC-Läufe sichern liquide Mittel von gut 490 Millionen US-Dollar sowie Vorzugsaktien von Strategy im Wert von rund 50,1 Millionen US-Dollar. Auch flossen dem Unternehmen aus der Emission eigener Vorzugsaktien im Oktober 609 Millionen US-Dollar zu, ergänzt durch ein angekündigtes Folgeprogramm über eine weitere Milliarde US-Dollar. An der Wall Street blieb der erhoffte Kurssprung vorerst aus, denn die ASST-Stammaktie notierte bei Börsenschluss am Freitag bei 21,45 US-Dollar und damit rund 24 Prozent unter dem Vormonatsniveau.


