Nach weniger als einem Jahr 

Bitcoin-Strategie beendet: Chip-Hersteller verkauft Bestände

Der französische Chip-Hersteller Sequans beendet nach weniger als einem Jahr seine Bitcoin-Strategie. Die Bestände sollen schrittweise veräußert werden.

Moritz Draht
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Eine stark vergrößerte Bitcoin-Münze ist vor einer elektronischen Leiterplatte zu sehen, wobei die Szene in rotes Licht getaucht ist und eine negative oder angespannte Marktsituation symbolisiert.

Beitragsbild: Shutterstock

| Sequans trennt sich von seinen Bitcoin-Beständen

Der französische Halbleiterhersteller Sequans Communications beendet seine Bitcoin-Strategie und gab den schrittweisen Verkauf seiner Bestände bekannt. Laut Pressemitteilung wolle man sich künftig wieder vollständig auf das Kerngeschäft im Bereich Internet of Things fokussieren.

Sequans hält 658 Bitcoin im Wert von rund 48 Millionen US-Dollar. Diese sollen nach Angaben des Unternehmens nach und nach liquidiert werden. Bereits zuvor hatte Sequans Teile seiner Bestände verkauft, um ausgegebene Wandelanleihen zurückzuführen.

Ausstieg nach nur einem Jahr

Der Ausstieg erfolgt nach weniger als einem Jahr. Im Juni 2025 hatte das Unternehmen Bitcoin noch als langfristig attraktiven Vermögenswert bezeichnet. Seitdem ist der Bitcoin-Kurs jedoch um mehr als 30 Prozent gefallen.

Mit dem Ausstieg von Sequans sinkt die Zahl börsennotierter Unternehmen in Europa, die Bitcoin als Reserve halten. Laut Daten von Bitcoin Treasuries liegt diese bei aktuell 43. Zum Vergleich: In den USA verfolgen derzeit mehr als 100 börsennotierte Unternehmen eine Bitcoin-Strategie.

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