- Die Mining Difficulty im Bitcoin-Netzwerk ist am Samstag um 11,16 Prozent gesunken. Es handelt sich um die stärkste negative Anpassung seit dem chinesischen Mining-Verbot im Jahr 2021 und um eine der zehn größten Korrekturen, die das Netzwerk bislang erlebt hat.
- Auslöser war ein deutlicher Rückgang der Rechenleistung. Innerhalb eines Monats ist die gesamte Hashrate um rund zwanzig Prozent gefallen. Allein in der vergangenen Woche sank sie laut On-Chain-Daten auf etwa 863 Exahashes pro Sekunde. Zum Vergleich: Im Oktober hatte das Netzwerk noch Höchststände von über 1,1 Zettahashes erreicht.
- Der Einbruch ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen der deutliche Kursrückgang von Bitcoin, der seit dem Allzeithoch rund 45 Prozent an Wert verloren hat. Zum anderen zwang ein Wintersturm Ende Januar zahlreiche Miner in den USA dazu, ihre Anlagen vorübergehend herunterzufahren, um die regionalen Stromnetze zu entlasten.
- Für Miner bedeutet die gesunkene Difficulty kurzfristig etwas Entlastung, da die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Block zu finden. Gleichzeitig zeigt der Rückgang, wie angespannt die wirtschaftliche Lage bleibt. Die durchschnittlichen Kosten für das Schürfen eines Bitcoin liegen laut Onchain-Daten zurzeit deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
- Die Bitcoin Mining Difficulty ist die dynamische Anpassung des rechnerischen Aufwands, der nötig ist, einen neuen Bitcoin Block zu produzieren. Sie passt sich an die gesamte Hash Rate des Netzwerks an, sodass im Schnitt alle zehn Minuten ein Block gefunden wird.
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