BlackRock, Fidelity und Co. 

Bitcoin-Kurskorrektur vorbei? BTC ETFs verzeichnen Zuflüsse in Millionenhöhe

Die Bitcoin-Korrektur scheint überwunden. Auch in die ETFs fließen wieder dreistellige Millionensummen.

David Scheider
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Bitcoin-Mining

Beitragsbild: Shutterstock

  • Auf Wochensicht notiert Bitcoin (BTC) elf Prozent im Plus und steht zum Zeitpunkt des Schreibens wieder knapp über 70.000 US-Dollar (USD).
  • Vom Kapitalzufluss in den Kryptomarkt bleibt auch die Nachfrage nach den Bitcoin ETFs nicht unberührt. Am gestrigen Dienstag, 26. März, flossen insgesamt 418 Millionen USD in die BTC-Indexfonds.
418 Millionen USD sind am gestrigen 26. März in die Bitcoin ETFs geflossen. Quelle: Farside Investors
  • Das ist insofern bemerkenswert, als der Grayscale Bitcoin Trust einen Abfluss von 212 Millionen USD verzeichnete.
  • In anderen Worten: Die Fondsprodukte von BlackRock (IBIT), Fidelity (FBTC) und Bitwise (BITB) kompensierten mit deutlichen Zuflüssen die immensen Verluste von Grayscale.
  • Der 26. März war überdies der zweite Tag infolge mit Netto-Zuflüssen. Das zeigen Daten von Farside Investors.
  • Die Kapitalallokationen in die Bitcoin ETFs sind tendenziell bullish zu bewerten: Die Nachfrage nach BTC steigt – in diesem Fall in Form der Indexfonds.
  • Konkret haben BlackRock, Fidelity und Co. 5.981 BTC eingekauft. Das ist wesentlich mehr als die 900 BTC, die täglich im Netzwerk emittiert werden.
  • Übrigens: Mit dem Bitcoin Halving im April sinkt diese Zahl auf die Hälfte, also auf 450 BTC pro Tag.
  • Der Trend des Grayscale-Abflusses setzt sich fort. Der Fonds hält mit 339.566 BTC zwar noch den Löwenanteil der in den ETFs gebundenen Coins. Der Abstand zur Konkurrenz sinkt aber unaufhörlich.
  • Der zweitplatzierte BlackRock kommt bereits auf 245.951 Bitcoin.
Die Bitcoin aus den ETFs werden immer stärker umverteilt. Quelle: Apollo
  • Grayscale hat mit 1,5 Prozent die höchsten Gebühren unter den ETF-Sponsoren. Alle anderen ETFs verlangen Gebühren unter 0,5 Prozent.
  • Binnen drei Monaten hat Grayscale fast die Hälfte seiner ursprünglich gehaltenen BTC verloren. Setzt sich der Abfluss in einem ähnlichen Tempo fort, besitzt das Unternehmen bis Jahresende keine Coins mehr.
  • Das könnte die Nachfrage auf dem Offenmarkt nach dem knappen Asset Bitcoin abermals anfeuern – und den Kurs beflügeln.
  • Welche Maßnahmen Grayscale eingeleitet hat, um den Abverkauf zu stoppen, lest ihr hier: Wie Grayscale seinen Bitcoin ETF retten will
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