Strategy hat in der vergangenen Woche keine weiteren Bitcoin gekauft. Stattdessen verkaufte das Unternehmen von Michael Saylor rund 466,7 Millionen US-Dollar an Stammaktien und erhöhte damit seine Barreserve auf rund drei Milliarden US-Dollar. Es ist bereits die dritte Woche in Folge ohne neue Käufe und damit eine ungewöhnliche Pause für das Unternehmen um Michael Saylor
Das frische Kapital stammt aus dem laufenden Aktienprogramm, über das Strategy regelmäßig neue Mittel einsammelt. Ob die Barreserve für künftige Bitcoin-Käufe oder andere Unternehmenszwecke eingesetzt wird, ließ Strategy offen.
Bitcoin bleibt Kerninvestment
Strategy bleibt mit Abstand der größte börsennotierte BTC-Halter weltweit. Das Unternehmen besitzt derzeit 843.775 Bitcoin im Wert von rund 53 Milliarden US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 75.476 US-Dollar je BTC. Damit hält Strategy rund vier Prozent aller jemals existierenden 21 Millionen Bitcoin.
In den vergangenen Monaten hatte Strategy nahezu im Wochentakt neue Käufe bekannt gegeben und damit regelmäßig für Aufmerksamkeit im Krypto-Markt gesorgt. Mit der aufgestockten Liquiditätsreserve könnte sich das Unternehmen jedoch Spielraum für künftige Zukäufe sichern.
Aktuell notiert Bitcoin bei rund 62.670 US-Dollar und damit deutlich unter dem durchschnittlichen Einstiegspreis von Strategy. Auch die Aktie MSTR wird derzeit bei 94,64 US-Dollar gehandelt und liegt damit weiterhin klar unter ihrem Allzeithoch.
Wer jedoch vergangene Woche Bitcoin nachkaufte, war das konkurrierende Treasury-Unternehmen Strive. Es erwarb 18 BTC für rund 1,2 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 64.028 US-Dollar je Coin und hält damit insgesamt 19.900 BTC.
