Der Krypto-Markt geht mit moderaten Kursrückgängen in die neue Woche. Bitcoin rutscht auf Tagessicht um rund zwei Prozent auf 74.000 US-Dollar. Nach dem Anstieg im Zuge der geopolitischen Entspannung rund um den Iran blieb ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 76.000 US-Dollar aus. Im Wochenvergleich liegt die größte Kryptowährung fast fünf Prozent im Plus.
Ethereum notiert knapp unter 2.300 US-Dollar und fällt damit in den vergangenen 24 Stunden um drei Prozent. Zusätzlichen Druck bringt der Angriff auf das Kelp- beziehungsweise rsETH-Ökosystem, bei dem rund 290 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.
Risikofaktor Iran
Die Bitcoin-Dominanz liegt bei etwa 57 Prozent, was auf eine anhaltende Konzentration von Kapital in größere Assets hindeutet. Einzelne Midcap-Projekte wie REQ oder DeXe verzeichnen kurzfristig deutliche Kursgewinne, während insbesondere der DeFi-Sektor unter Druck steht.
Makroseitig bleibt die Lage fragil. Die zuletzt gemeldeten Signale einer Deeskalation im Konflikt um die Straße von Hormus wirken etwas unterstützend, neue Entwicklungen sind jedoch ausgeblieben. Marktbeobachter richten ihren Blick auf die kommende Fed-Sitzung Ende April, die aktuell mehrheitlich mit unveränderten Zinsen erwartet wird.
Angst am Krypto-Markt
Markttechnisch bleibt Bitcoin zwischen ausgeprägten Liquiditätszonen gefangen. Unterhalb und oberhalb des aktuellen Kursniveaus liegen größere Liquidationscluster, die kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen können. Die Funding-Rates im Derivatemarkt sind weiterhin überwiegend negativ und deuten auf eine anhaltend hohe Short-Nachfrage hin.
Das Sentiment bleibt vorsichtig. Der Fear-&-Greed-Index notiert im Bereich “Fear” und signalisiert trotz stabiler Kurse eine zurückhaltende Positionierung vieler Marktteilnehmer.
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