- Vor dem Hintergrund der gestrigen Bitcoin-Korrektur erlebten auch die BTC-Indexfonds einen schwarzen Tag. Insgesamt verzeichneten die Finanzprodukte von BlackRock und Co. Nettoabflüsse in Höhe von 938 Millionen US-Dollar – ein Negativrekord.
- Besonders stark erwischte es den Fidelity Wise Bitcoin Trust ETF, welcher 345 Millionen US-Dollar einbüßte. Der iShares Bitcoin Trust aus dem Hause BlackRock verzeichnete hingegen nur 164 Millionen US-Dollar an Nettoabflüssen.
- Im Moment des Schreibens handelt die Krypto-Leitwährung bei 88.900 US-Dollar. Das bedeutet eine leichte Erholung vom gestrigen Tagestief knapp oberhalb der 86.000 US-Dollarmarke. Dennoch steht der BTC-Kurs in Nähe eines Dreimonatstiefs.
- Nach der Trumpschen Zolloffensive und dem Bybit-Megahack herrscht derzeit große Unsicherheit am Krypto-Markt. Der Fear and Greed Index zeigt einen Zählerstand von 21 Punkten, was “extreme Angst” bei den Anlegern bedeutet.
- Schon in den beiden vorherigen Handelswochen verloren die US Bitcoin Spot ETFs fast eine Milliarde US-Dollar. Der gestrige Dienstag sorgte endgültig für tiefrote Zahlen im laufenden Krisenmonat Februar.
- Trotz der jüngsten Negativentwicklung hält alleine der Bitcoin ETF von BlackRock 584.221 BTC im Wert von rund 52 Milliarden US-Dollar Der Marktanteil des größten Vermögensverwalters der Welt beträgt damit laut Daten von Apollo Tracker 50 Prozent.
- Zusammengerechnet halten die Bitcoin Spot ETFs nach neuesten Zahlen weiterhin etwa 1,17 Millionen BTC und damit 5,57 Prozent aller jemals existierenden Coins.
- Geht es nach dem Krypto-Milliardär Arthur Hayes, könnten institutionelle Investoren jetzt damit beginnen, im großen Stil Bitcoin-ETF-Anteile zu verkaufen. Mehr dazu in diesem Artikel: “Stürzen Hedgefonds-Verkäufe den Bitcoin-Kurs auf 70.000 US-Dollar?“
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