SEC-Bedenken ausgeräumt BlackRock macht großen Schritt in Richtung Bitcoin ETF

BlackRock befindet sich auf der Zielgeraden im Rennen um einen Bitcoin Spot ETF. Bedenken der SEC will der Asset-Manager ausräumen.

Daniel Hoppmann
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BlackRock Bitcoin ETF

Beitragsbild: Shutterstock

| BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt
  • Das Ziel ist in Sichtweite. Wie Bloomberg-Analyst James Seyffahrt berichtet, nimmt BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, nochmal letzte Anpassungen an seinem Bitcoin-ETF-Antrag vor.
  • Der Asset-Manager favorisiert wohl eine Cash-Variante für seinen ETF. Damit will BlackRock regulatorischen Sorgen der Securities and Exchange Commission (SEC) begegnen. Die US-Behörde äußerte zuvor Bedenken wegen fehlenden Investorenschutzes sowie möglicher Marktmanipulation.
  • Die Cash-Variante sieht Folgendes vor: Bei der Erstellung neuer ETF-Anteile müssen die beteiligten Parteien Barreserven halten und an den Emittenten überweisen. Der Emittent überträgt dann die Anteile an die beteiligten Parteien.
  • Die Variante ist schon länger im Gespräch. Zwischenzeitlich gab es Befürchtungen, wonach der ETF evtl. nur noch mit Bargeld gedeckt sei und nicht, wie vorher angenommen, mit Bitcoin. Dem sei aber nicht so.
  • Laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas würde der ETF zunächst mit Cash-Reserven erstellt und im Anschluss in Bitcoin umgewandelt. Der Umtausch von ETF-Anteilen funktioniere auf die gleiche Weise.
  • Im Antrag von BlackRock steht dazu: “Es werden keine Anteile emittiert, solange der Bitcoin-Verwahrer oder der Prime Execution Agent nicht die entsprechende Anzahl an Bitcoin dem Trust zugewiesen hat.”
  • BlackRock drückt beim Bitcoin ETF weiter aufs Gas. Scheinbar will der Asset-Manager noch vor den Weihnachtsferien für klare Verhältnisse bei dem Thema sorgen.
  • Allgemein wartet der Krypto-Space schon seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren, auf die Zulassung eines Bitcoin Spot ETFs. Die SEC stellte sich lange quer. Doch die zunehmende Zahl an Anträgen sowie das wachsende Investoreninteresse brachte die Behörde letztlich in Zugzwang.
  • Marktbeobachter rechnen mit einer Zulassung Anfang Januar 2024.
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