Money Account 

Bis zu 4 Prozent auf Stablecoins: MetaMask startet neues Krypto-Konto

MetaMask führt mit dem Money Account eine neue Funktion für seinen Stablecoin mUSD ein. Nutzer können damit eine variable Rendite von bis zu vier Prozent erzielen und ihr Guthaben per Karte ausgeben. In der EU bleibt das Angebot vorerst außen vor.

Dominic Döllel
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Das Bild zeigt das Logo von MetaMask.

Beitragsbild: picture alliance

| MetaMask führt eine neue Funktion ein

MetaMask erweitert sein Angebot um ein neues Produkt für Stablecoins. Mit dem sogenannten Money Account können Nutzer auf Einlagen des hauseigenen Stablecoins MetaMask USD (mUSD) nach Unternehmensangaben eine variable jährliche Rendite von bis zu vier Prozent erzielen. Zudem lässt sich das Guthaben per Karte ausgeben. Das Angebot läuft zunächst ausschließlich auf der Blockchain Monad.

Consensys-CEO Joe Lubin erklärt, dass Guthaben unmittelbar nach der Einzahlung Rendite erwirtschaften und jederzeit für Zahlungen genutzt werden können. Das Produkt startet weltweit, ist jedoch in der Europäischen Union, im Vereinigten Königreich sowie in sanktionierten Regionen vorerst nicht verfügbar.

Rendite stammt aus DeFi-Protokollen

Nach Angaben von MetaMask wird die Rendite nicht vom Herausgeber des Stablecoins gezahlt. Stattdessen fließen die Einlagen in Onchain-Vaults des Anbieters Veda. Dieser verteilt das Kapital auf etablierte DeFi-Protokolle wie Aave und Morpho, die Erträge aus Kreditgeschäften erwirtschaften. Die Besicherung des Stablecoins und die Renditequelle seien deshalb strikt voneinander getrennt.

Die Deckung von mUSD erfolgt über US-Dollar-Reserven und kurzfristige US-Staatsanleihen, die vom Stripe-Unternehmen Bridge verwaltet werden. Jeder mUSD soll dadurch im Verhältnis eins zu eins abgesichert sein. Laut MetaMask erhalten Inhaber aus dieser Reserve selbst keine Verzinsung.

KYC nur für regulierte MetaMask-Dienste

Als Self-Custody-Wallet verlangt MetaMask für den Money Account selbst keine Identitätsprüfung. Wer allerdings regulierte Dienste wie Fiat-Einzahlungen oder die MetaMask Card nutzt, muss die entsprechenden KYC-Verfahren durchlaufen. Diese werden laut Consensys von externen Dienstleistern durchgeführt und nicht von MetaMask selbst.

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