Krypto-Trading Binance deutet auf Einführung von Optionen hin

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Binance Coin konnte einige Gewinne verbuchen

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In einem Tweet deutet der Binance CEO Changpeng Zhao darauf hin, dass schon bald Optionen im Handelssortiment der Bitcoin-Börse angeboten werden. Damit würde der größte Krypto-Broker sein Sortiment um eine weitere Anlagegruppe erweitern.

So hat Changpeng zwei Screenshots bei Twitter gepostet, die auf BitcoinOptionen hindeuten. Diese zeigen Optionen zum Handelspaar BTC/Tether (USDT), die bald schon auf Binance angeboten werden könnten.


Der Optionshandel steht damit neben anderen Neuerungen auf der Test-Liste von Binance. Der Schritt, nun auch die Derivategruppe Optionen anzubieten, ist gut nachvollziehbar. So bieten Optionen die Möglichkeit, vergleichbar mit den Termin-Derivaten Futures, auch auf fallende Kurse zu setzen. In diesem Fall spricht man von so genannten Put Optionen, umgekehrt wären es Call Optionen. Sei es um sein Portfolio abzusichern oder einfach nur zur Spekulation.

Wie wir bereits berichtet hatten, sind auch andere Finanzakteure schon auf den Zug der Krypto-Optionen aufgesprungen. Hier ist vor allem die Chicago Mercantile Exchange (CME) zu nennen, die bereits Optionsscheine für Krypto eingeführt hat. Insgesamt lassen sich besonders individuelle Handelskonstellationen mit Optionen abdecken, was sie besonders interessant für viele erfahrene Trader macht.


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++ Newsticker ++Bitcoin in El Salvador: Politische Opposition bläst Gegenwind

12 Stunden

Lateinamerika probt den monetären Aufstand. Als erstes Land der Welt hat El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Hier berichten wir von den aktuellen Ereignissen.


22.06.2021 – 18:22
Paol HergertPaol Hergert
Politische Opposition zu El Salvadors Bitcoin-Vorstoß

El Salvadors Bitcoin-Vorstoß löst auch im eigenen Land nicht nur Begeisterungsstürme aus. Wie die salvadorianische Zeitung El Mundo berichtet, hat die oppositionelle Partei Farabundo Marti National Liberation Front (FMNL) Anklage gegen die Regierung und dessen Präsidenten Bukele erhoben, weil die Bitcoin-Adoption als offizielle nationale Währung nicht rechtens sei.

Demnach verstoße der Bitcoin-Vorstoß nicht nur gegen die Verfassung des Landes, sondern würde El Salvador darüber hinaus auch schaden. Schriftführer der Klage ist Jaime Guevara, der betonte, dass das neue Gesetz die “die Signifikanz und schädlichen Effekte, die ein solches Gesetz auf das Land haben könnte” unbeachtet ließ.

Die Klage sei nun eine erste Prüfung der neu ernannten Richter des salvadorianischen Obersten Gerichtshofes.

18.06.2021 – 15:53
Paol HergertPaol Hergert
Grupo Cinco führt Krypto-Zahlungen ein

Grupo Cinco, der selbsternannte größte Entertainment-Anbiet des lateinamerikanischen Staates Paraguay, führt zum Juli Krypto-Zahlungen ein. Das bestätigten die Unternehmenschefs Santiago Sosa und Rodrigo Nogues Bazan gegenüber dem Krypto-Portal Coindesk. Demnach werden Kund:innen künftig an 24 Standorten des Unternehmens mit Bitcoin, Ether, Shiba Inu und Chiliz bezahlen können.

Erst vor kurzer Zeit hatte der paraguayische Konkressabgeordnete Carlos Rejala getweetet, dass er ein Gesetz einführen wolle, um Mining-Unternehmen und weitere Krypto-Firmen ins Land zu locken.

17.06.2021 – 18:03
Paol HergertPaol Hergert
Weltbank nicht hilfsbereit gegenüber El Salvador

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird die in Washington D.C. ansässige Weltbank (englisch World Bank) El Salvador nicht bei dessen Implementierung der Kryptowährung Bitcoin helfen. Die UN-Sonderorganisation begründete ihre Entscheidung mit Umweltbedenken und Nachteilen bezüglich der Transparenz.

Gegenüber Reuters sagte ein Weltbank-Sprecher: “Wir haben uns verpflichtet, El Salvador in vielerlei Hinsicht zu helfen, unter anderem bei der Währungstransparenz und den Regulierungsprozessen”. Fügte dann jedoch hinzu: “Während die Regierung an uns herangetreten ist, um Unterstützung für Bitcoin zu erhalten, ist das etwas, das die Weltbank angesichts dessen Umwelt- und Transparenzmängel nicht unterstützen kann.”

15.06.2021 – 15:32
Paol HergertPaol Hergert
Christina Lagarde untermauert EZB-Position zu Bitcoin

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, äußerte sich jüngst zu El Salvadors Bitcoin-Vorstoß. Wie Bitcoin.com berichtet, habe die als Krypto-kritisch bekannte Lagarde zunächst eingeräumt, dass sie die finanzielle Situation des Landes seit ihrem IWF-Austritt nicht genau einschätzen könne.

Gleichwohl beteuerte sie jedoch, dass der Vorstoß des mittelamerikanischen Staates keinesfalls die Position der EZB bezüglich dessen Krypto-Policen ändern würde: “Das ändert sicher nicht unsere Herangehensweise bezüglich digitalen Assets und dessen Regulierung, Überwachung und angemessener Einordnung”, so Lagarde.

14.06.2021 – 12:45
Paol HergertPaol Hergert
Banken scheuen sich vor Bitcoin-Implementierung

Obwohl El Salvador seit einer knappen Woche ein neues Gesetz verabschiedet hat, das Bitcoin auf den Rang einer offiziellen Staatswährung hebt, widerstreben einige im Land ansässige Überweisungsunternehmen der BTC-Implementierung. Wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet, würden die Unternehmen Bitcoin und weitere Kryptowährungen erst dann implementieren, wenn die Nachfrage der Kunden stiege.

Der unabhängige Finanzanalyst Kenneth Suchoski sagte gegenüber Reuters: “Für Western Union und weitere Überweisungsunternehmen muss man sich vor Augen halten, dass der Großteil des bewegten Kapitalvolumens von wirtschaftsstarken in Entwicklungsländer Familien und Freunden zugutekommt – und in Bargeld erfolgt.”

Kryptowährungen würden da lediglich einen Anteil von einem Prozent ausmachen – zu wenig für die Unternehmen.

11.06.2021 – 14:20
Paol HergertPaol Hergert
IMF reagiert auf El Salvadors Bitcoin-Pläne

Der Internationale Währungsfonds (IWF) reagiert Presseberichten zufolge auf die Vorstöße seitens El Salvadors, Bitcoin als national anerkanntes Zahlungsmittel in die Wirtschaft des mittelamerikanischen Landes mitaufzunehmen. Wie das Krypto-Portal Cointelegraph berichtet, möchte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen sich mit Vertretern El Salvadors treffen, um den Schritt der Adaption zu besprechen.

El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als Zahlungsmittel aufzunehmen, würde “legale und finanzielle Sorgen” bereiten, heißt es.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Internationale Währungsfonds (englisch: International Monetary Fund, kurz IMF) Sorgen über die Krypto-Adaption einzelner Nationen geäußert. So hatte die Organisation ähnlich reagiert, als die Marshall Islands ihren eigenen Stablecoin, SOV, lancierten.

10.06.2021 – 10:20
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador: Präsident Bukele will “Vulkan-Mining”

Bitcoin-Twitter hat ein neues Meme. Was Präsident Nayib Bukele zuerst in Nic Carters Twitter Space angekündigt hat, könnte schon bald Realität werden: Das Land will mit Geothermie ins Mining Game einsteigen. Wie der Präsident am 9. Juni auf Twitter geschrieben hatte, hat er den Vorsitzenden der nationalen Elektrizitätswerke angewiesen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten.

Da bei der Stromerzeugung mit Geothermie keine klimaschädlichen Treibhausgase entstehen, wäre das “Vulkan-Mining” eine nachhaltige Form des BTC Minings. “Günstig, 100 Prozent sauber und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien,” schreibt Bukele auf Twitter.

Die Vulkan-Emojis in den Twitter-Handles der Bitcoin-Community zeigen den Support für Bukeles Pläne.

09.06.2021 – 08:00
David ScheiderDavid Scheider
Historische Abstimmung: El Salvador beschließt Bitcoin-Gesetz

El Salvador macht Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. In einer historischen Abstimmung beschließt das Parlament in dem lateinamerikanischen Land mit absoluter Mehrheit, BTC rechtlich dem US-Dollar gleichzustellen. Damit besteht ab sofort Annahmezwang für Zahlungen in Bitcoin. Auch die Steuern dürfen Salvadorianer von nun an in BTC entrichten.

Damit ist El Salvador das erste Land der Welt, dass das “digitale Gold” nicht nur zulässt, sondern explizit gesetzlich fördert. Für den Ausbau der notwendigen digitalen Infrastruktur will die Regierung in San Salvador zudem einen Entwicklungsfonds bereitstellen.

Die ganze Story findest du hier.

08.06.2021 – 06:00
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador findet erste Nachahmer in Lateinamerika

Wird Mexiko das zweite El Salvador? Geht es nach Eduardo Murat Hinojosa, dann dürfte das der Fall sein. Der Parlamentsabgeordnete kündigte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an, eine Gesetzesvorlage ins mexikanische Unterhaus einzubringen, die sich in dem Bitcoin-Gesetz El Salvadors orientiert.

“Ich werde für einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen in Mexikos Unterhaus werben”, schrieb Hinojosa am Morgen des 8. Juni auf Twitter.

Ob das Vorhaben aber so weit geht, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, bleibt offen. Auch der Zeitrahmen ist unbekannt – dass Mexiko ein solches Gesetz ähnlich schnell wie der Kleinstaat El Salvador durchboxt, ist unwahrscheinlich.

Auf Twitter trägt Hinojosa seinen BTC-Support unterdessen mittels Laser-Augen zur Schau.

08.06.2021 – 04:27
David ScheiderDavid Scheider
Kolumbianischer Regierungsberater ist Bitcoiner

Jehudi Castro Sierra, seines Zeichens Berater der kolumbianischen Regierung in Fragen des digitalen Wandels, ist Bitcoiner. Bereits im April postete er einen Screenshot seines Umbrel Full Nodes. Ein Full Node ist ein Knotenpunkt im Bitcoin-Netzwerk, mit dem man Transaktionen verifizieren und die Einhaltung der Netzwerkregeln kontrollieren kann.

Zuletzt hatte Sierra indes BTC-Kritiker Peter Schiff aufgefordert, er möge die Spitzen gegen BTC doch bitte sein lassen und solle die Kryptowährung “einfach shorten”.

07.06.2021 – 15:33
Positive Signale aus Paraguay

Auch Paraguay bekundet Interesse an dem Krypto-freundlichen Kurs der salvadorianischen Regierung. Nationalkongress-Abgeordneter Carlitos Rejala warb für mehr Zukunftsfähigkeit in dem Land.

Wie ich schon vor einiger Zeit sagte, muss sich unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation weiterentwickeln. Die Zeit ist gekommen, unsere Zeit. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt zur Innovation Paraguays vor der Welt!

To the Moond 🚀#btc & #paypal

Es ist fast schon müßig zu erwähnen, aber auch Rejala zeigt sich mittels Laser-Augen mit den Idealen der Bitocoin-Community solidarisch .

Industrie-UpdateBlockchain in Energie: BerChain-Konferenz am 22. Juni

14 Stunden

Am 23. Juni veranstaltet der Berliner Blockchain-Verband BerChain wieder eine hochkarätig besetzte Online-Konferenz. Diesmal stehen Anwendungen der Blockchain-Technologie für den Energie- und Mobilitätssektor im Mittelpunkt.

Angesichts des Klimawandels stellt sich die Frage nach der Energieeffizienz auch in der Krypto-Branche mit wachsender Dringlichkeit. Dabei bietet die Blockchain-Technologie einzigartige Möglichkeiten, um das Fundament für eine neue Wirtschaft zu legen. Welche Chancen und Use Cases die Blockchain-Technologie für den Energie- und den Mobilitätssektor bieten, wird auf der morgigen Online-Konferenz “Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling” diskutiert. Organisiert wird das Event unter anderem vom Berliner Blockchain-Verband BerChain.

Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling – die Agenda

Die Konferenz beginnt am 23. Juni um 9:30 Uhr und wird bis voraussichtlich 16:00 Uhr andauern. Die Agenda ist gespickt mit spannenden Themen und Vertreter:innen der (Blockchain-)Wirtschaft. Unter anderem mit dabei: der Deutsche Energie-Riese EnBW, die Energy Web Foundation und das österreichische Blockchain-Urgestein Riddle&Code, dessen “Quotendeutscher” Sebastian Becker sich im vergangenen Herbst bereits bei BTC-ECHO ein Stelldichein gegeben hat. Das Gleiche gilt für Harry Behrens. Der Blockchain-Veteran war bis Juni der Blockchain-Abteilung von Daimler Mobility. Auf der Konferenz tritt Behrens in seiner neuen Funktion als Gründer von Power & Mobility beziehungsweise CTO von bloXmove auf, einer Blockchain-basierten Mobilitly as a Service Plattform mit Fokus auf B2B.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Wer sich ein selbst ein Bild vom Status Quo der Blockchain-Industrie machen möchte, dem sei dieser Link ans Herz beziehungsweise unter den Finger gelegt.

Die vollständige Agenda im Überblick

9:30-10:00 Willkommensrunde

BerChain e.V, Elia Group, Berlin Partner

10:00 – 10:15 Präsentation Green Tracking für P2P Trading

Jonathan Waldenfels, Product Lead at Energy Web

10:15 – 10:30 Learnings from P2P Energy Trading in Germany

Dr. Richard Lohwasser, CEO Lition

10:30 – 10:45 Präsentation of P2P Trading Use Case from Vienna

Sebastian Becker, Business Development Advisor at Riddle & Code

10:45 – 11:00 Präsentation Carbon Block Project

Gunther Walden, CEO and Co-Founder at CircularTree

12:00 – 13:30 Mittagspause und Networking (12:30 – 13:00)

13:40 – 13:55 Einführung und Präsentation in Digitale Identitäten und Blockchain, Maschinen-Identitäten

Jens Strüker, Professor für Wirtschaftsinformatik und digitales Energiemanagement an der Uni Bayreuth

13:55 – 14:10 Mobility as a Service und das Potenzial von Stromnetzdiensten von Fahrzeugen

Dr. Harry Behrens CTO von Power&Mobility and Kai Schmied, Innovation Manager at Elia Group

14:10 – 14:25 Blockchain Machine Identity Ledger

Sara Mamel, Digital Innovation, Blockchain und AI bei der Deutschen Energie-Agentur DENA

14:25 – 14:40 Präsentation Tokenmodel EnBW + Hands-on DID & VC

Christian Sander, Lead Blockchain & Distributed Ledger Technologies bei EnBW Energie Baden-Württemberg AG

14:40 – 15:30 Fragerunde und Podiumsdiskussion

Moderation: Kai Schmied (Elia Group) & Amira Gutmann-Trieb (Berlin Partner) | Teinehmer:innen: Dr. Harry Behrens, Sara Mamel, Christian Sandner

15:30 – 16:00 abschließende Bemerkungen und Verabschiedung

BerChain und Berlin Partner

Über BerChain e.V.

BerChain e.V. ist ein gemeinnütziger, Mitglieder-geführter Verein mit Sitz in Berlin, der die Berliner Blockchain-Community aus dem gesamten Blockchain-Ökosystem und darüber hinaus verbindet und fördert und Berlin als globale Blockchain-Hauptstadt positioniert. BerChain ermöglicht Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten, Bildung und Ausbildung rund um das Thema Blockchain und fördert dadurch das lokale Berliner Blockchain-Ökosystem. Auf diese Weise will BerChain ein einzigartiges interdisziplinäres Umfeld schaffen und das Wachstum der lokalen Blockchain-Community beschleunigen.

Seit März 2021 sind BerChain e.V. und die BTC-ECHO GmbH Medienpartner.

Das sind die GründeSchock am Bitcoin-Markt: BTC korrigiert unter 30.000 US-Dollar

15 Stunden

Bitcoin fällt erstmals seit über einem halben Jahr unter die Marke von 30.000 US-Dollar. Die Gründe liegen vermutlich mal wieder in Fernost.

Jetzt sind alle Schleusen offen. Nach News über immer härteres Vorgehen der chinesischen Führung gegen Bitcoin dreht sich das kurzzeitig positive Markt-Sentiment wieder ins Negative. Zuletzt hatten wir über immer strengere Vorgaben der chinesischen Notenbank PBoC berichtet. Diese hat nun Geschäftsbeziehungen zwischen Banken und Krypto-Unternehmen wie Exchanges verboten. Erste Kreditinstitute wie die AgBank leisten der Maßgabe bereits Folge und wollen sogar Konten sperren. Dies und der Abfall der Hash Rate durch Mining-Verbote im Reich der Mitte sorgen offenbar nicht gerade für Bullenstimmung am Bitcoin-Markt.

Zur Stunde notiert BTC bei 29.960 US-Dollar und damit sogar wieder unterhalb der 30.000-US-Dollar-Marke. Zuletzt war das am 2. Januar dieses Jahres der Fall. Auch ein Blick auf den Chart verheißt nichts Gutes. In der linearen Ansicht wird deutlich, dass man hier von einem handfesten Crash reden muss.

Stock-to-Flow-Modell am Anschlag

Hier gibt es nicht mehr viel zu beschönigen: Bitcoin macht eine ungeahnt heftige Kurskorrektur durch, die sogar liebgewonnene Modellrechnungen wie das Stock-to-Flow-Modell an seine statistischen Grenzen bringt.

Die Abweichung vom Modellkorridor (unten rechts blau dargestellt) ist so groß, wie fast noch nie in der Geschichte der Kryptowährung Nr. 1. Sollte der Kurs nicht alsbald nordwärts klettern, könnte dies die statistische Signifikanz des Modells infrage stellen.

Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Betrachtet man den Kurs von der Vogelperspektive dürften viele Hodler immer noch im grünen Bereich sein. Denn heute vor einem Jahr notierte BTC bei rund 9.100 US-Dollar – damit steht die Kryptowährung sage und schreibe 224 Prozent im Plus.

Nach Mining-VerbotPreise für Nvidia-Grafikkarten brechen wegen des Mining-Crashs ein

16 Stunden

Chinas Vorgehen gegen Krypto-Mining schickt nicht nur den Bitcoin-Kurs auf Talfahrt. Auch Grafikkarten verzeichnen im Reich der Mitte deutliche Preissenkungen.

Des einen Freud, des anderen Leid? Während die Regierung in China ihr Krypto-Mining-Verbot konsequent ausweitet, ist der Preis für High-End Grafikkarten um zwei Drittel gefallen. Die Chips von Nvidia eignen sich nicht nur für Videospiele, sondern auch für das Schürfen von Kryptowährungen.

Die South China Morning Post berichtete am 21. Juni von der Preisentwicklung. Sie brachte sie mit dem Vorgehen der Provinzregierung in Sichuan in Verbindung, die das Mining in der Region seit Samstag (dem 19. Juni) für verboten erklärte. Anders als in Xinjiang und der Inneren Mongolei machten die Bitcoin-Schürfer in Sichuan zwar von Wasserkraft Gebrauch, dennoch ist örtlichen Energielieferanten das Geschäft mit den Mining-Farmen künftig untersagt.

Als Folge sank beispielsweise der Preis der von Asus vertriebenen Nvidia RTX 3060 am 21. Juni auf 4.699 Yuan (730 US-Dollar). Zuvor lag er bei 13.499 Yuan (2.100 US-Dollar). Ob sich die Entwicklungen in China auf den westlichen Markt für Grafikkarten auswirken, bleibt abzuwarten. Hersteller Nvidia musste hier eingreifen, um die begehrten Grafikchips aus den Händen von Minern fernzuhalten – mit mäßigem Erfolg.

China verstärkt Bitcoin-Bann

Dass China dem Bitcoin-Mining den Kampf angesagt hat, ist zumindest offiziell auf Pekings neue Klimapolitik rückführbar. Denn das Land möchte seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Doch auch davon abgesehen, erweitert die chinesische Regierung ihr Vorgehen gegen den Krypto-Space.

Die Zentralbank des Landes teilte am 21. Juni bei einem Treffen mit, dass Geldhäuser in China künftig in der Pflicht stehen, die Bitcoin-Geschäfte ihrer Kunden zu unterbinden. Bei dem Meeting waren Vertreter von wichtigen Finanzinstitutionen zugegen.