- Die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters hat am Montag einen besorgten Brief an Meta-CEO Mark Zuckerberg und COO Javier Olivan geschickt. Sie verlangt Antworten vom Unternehmen, was mit fünf Markenanmeldungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten geplant sei.
- Ihr Vorstoß überrascht zunächst, weil die Anmeldungen noch aus dem letzten Jahr datieren. Doch die 85-jährige Politikerin aus Kalifornien gilt schon länger als Big-Tech-Kritikerin und war bereits in der Vergangenheit eine wichtige Gegnerin von Metas Versuchen im Krypto-Markt.
- Die fünf Meta-Anträge behandeln Projekte wie einen Online-Netzwerk-Dienst, der den Austausch digitaler Währungen ermöglicht, die Entwicklung von Software im Zusammenhang mit Blockchain sowie den Handel mit Kryptowährungen.
- Waters stellte Fragen zu den geplanten Projekten und will wissen, ob Meta die Einführung einer Zahlungsplattform mit Unterstützung von Kryptowährungen plant. Die Kongressabgeordnete hat keinen Zeitrahmen für eine Antwort festgelegt.
- Erneuerte Krypto-Pläne von Zuckerberg erscheinen Experten als unwahrscheinlich. Schließlich wurde bereits der Libra-Stablecoin-Plan von 2019 durch die Regulierungsbehörden zerschlagen und später das zu diesem Zeitpunkt bereits kleinere Diem-Projekt gestoppt.
- Selbst die Genehmigung einer Marke oder eines Patents würde noch keine tatsächliche Umsetzung durch Meta bedeuten. Womöglich geht es um eine indirekte Botschaft an Meta und überhaupt an Big-Tech: “Passt auf, was ihr macht, denn wir haben euch im Blick.”
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