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Identity Overlay Network  Benutzername ade: Microsoft setzt auf Bitcoin

Das dezentrale Identitätsnetzwerk ION von Microsoft hat nun Beta-Tests auf der Bitcoin Blockchain gestartet. Gehören damit Benutzernamen bald der Vergangenheit an?

BTC-ECHO
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An einem Gebäude ist der Schriftzug Microsoft zu lesen

Beitragsbild: Shutterstock

Bereits im Mai hatte Microsoft das Identity Overlay Network (ION) angekündigt, das in Zukunft ein ganz neues Identitätsmangement für seine Nutzer ermöglichen soll. Dadurch sollen Nutzer eine dezentrale Identität bekommen, die lästige Benutzernamen überflüssig macht. Um auch wirkliche Dezentralität gewährleisten zu können, setzt man auf die Bitcoin Blockchain.

Dezentrale Identität

In einem Blogpost am 10. Juni gab nun der Programm Manager vom Microsoft ION, Daniel Buchner, an, dass die Beta-Tests auf dem Bitcoin-Netzwerk gestartet sind. Nutzer sollen darüber eine dezentrale Identität – decentralized identifier (DID) – ausgestellt bekommen, die sie anstelle von Benutzernamen oder E-Mailadressen nutzen können. Gemeinsam mit der Decentralized Identity Foundation soll das Identitätsnetzwerk ohne Token, Nodes oder Konsens-Mechanismen auskommen. Schließlich bieten derartige Eigenschaften schon die Bitcoin Blockchain.

Eine zentrale Stelle – wie z.B. ein Unternehmen, das die Benutzernamen kontrolliert, soll es, wie der Ansatz der Dezentralität suggeriert – nicht geben. Jeder Nutzer ist im vollständigen Besitz und Kontrolle über seine DID. So heißt es in dem Blogpost:

ION ist ein offenes, öffentliches, erlaubnisloses ‘Layer 2’-Netzwerk, das auf offenem Quellcode aufbaut, den jeder einsehen, ausführen und zu dem jeder beitragen kann. Von Anfang an wurde ION als ein dezentralisiertes Netzwerk entwickelt, das unabhängig von zentralisierten Parteien und vertrauenswürdigen Vermittlern, einschließlich Microsoft, arbeiten soll.

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