"Im Grunde identisch" Azuki Elementals: Gehypte NFT-Kollektion wird zum Rohrkrepierer

Nach nur 15 Minuten waren die 20.000 Sammelbilder ausverkauft. Sie brachten 38 Millionen US-Dollar ein. Doch als die Kunstwerke enthüllt werden, reagiert die Community mit Entrüstung.

Tim Reindl
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Azuki NFT

Beitragsbild: Shutterstock

| Azuki NFTs zeigen Anime-inspirierte ETH-Profilbilder
  • Eine neue NFT-Kollektion aus dem Hause Chiru Labs sorgt bei den Investoren für Unmut. Die bereits gekauften Kunstwerke zeigten nach ihrer Enthüllung eine so starke Ähnlichkeit zu einer vorhergehenden NFT-Reihe, dass einige Inhaber sich beschwerten. Schnell fällt der Preis unter den Presale-Wert.
  • Im Vorfeld war der Start der Azuki Elementals Kollektion noch heiß ersehnt. 10.000 Exemplare wurden dabei an Inhaber von “Azuki” und “Beanz” NFTs via Airdrop verschenkt. Weitere 10.000 standen im Presale für zwei ETH (etwa 3.800 US-Dollar) zum Verkauf.
  • Innerhalb von nur 15 Minuten waren alle Exemplare vergriffen. Chiru Labs sammelte so 38 Millionen US-Dollar ein.
  • Doch nach der Veröffentlichung häuften sich die Beschwerden in den sozialen Netzwerken. Neben technischen Problemen während des Airdrops, bei dem einige Interessenten leer ausgingen, sorgte vor allem die starke Ähnlichkeit der Elementals zu den bereits etablierten Azuki-NFTs für Aufruhr.
  • Charlotte Fang, Mitbegründerin des Milady Maker NFT-Projekts, bezeichnete die Kunstwerke von Azuki Elementals als „im Grunde identisch“ mit dem der Originalsammlung.
  • Mittlerweile liegt der Floor-Price für eines der Bilder auf dem NFT-Marktplatz OpenSea bei 1,65 ETH, was zum Zeitpunkt des Schreibens ungefähr 3000 US-Dollar entspricht.
  • Auch die Preise der ursprünglichen Azuki-Serie brachen daraufhin ein. Innerhalb der letzten Woche um etwa 25 Prozent.
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