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Strukturwandel Airbnb vollzieht Börsengang – kommt die Bitcoin-Integration?

Wie aus übereinstimmenden Medienberichten aus der USA hervorgeht, hat die kalifornische Unterkunfts-Plattform Airbnb am Abend des 09. Dezember seinen Börsendebüt gegeben. Aktuell liegt der Aktienkurs bei 68 US-Dollar (60 Euro).

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Auf einem Bildschirm sieht man die APP von Airbnb.

Quelle: Shutterstock

Trotz der enormen Umsatzeinbußen in der Tourismusbranche, hat das Sillicon-Valley-Unternehmen gestern seinen Börsengang vollzogen. Dabei lag der Ausgabekurs bei 68 US-Dollar. Damit wird der Unternehmenswert des Online-Zimmervermieters auf 47 Milliarden US-Dollar beziffert. Zudem sammelte die Plattform 3,7 Milliarden US-Dollar bei den Investoren ein, womit Airbnb seine Erwartungen sogar übertreffen konnte und so zum größten IPO des Jahres in den USA avancieren könnte.

Airbnb richtet sich für die Zukunft aus

So erstaunlich der jetzige Schritt vor dem Hintergrund weltweiter Reisewarnung auch erscheinen mag, vom Himmel fiel die Meldung nicht. Gerüchte um einen Börsengang von Airbnb stehen bereits seit 2017 im Raum. Immer wieder wurde der Termin jedoch verschoben, bis es dann letztes Jahr hieß: 2020 ist es soweit. Am 16. November hat das Unternehmen schließlich Nägeln mit Köpfen gemacht und den IPO-Antrag bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht.

Aus dem Antrag geht auch eine mögliche Implementierung von Bitocoin und Co. hervor. Der damit vollzogene Strukturwandel ist dabei die Reaktion auf neue Anforderungen und Herausforderungen der Tourismusbranche. Dabei spielen auch neue technologische Standards eine wichtige Rolle für Airbnb. Im IPO-Antrag heißt es:

Wenn wir nicht in der Lage sind, uns an Veränderungen in der Technologie und an die sich entwickelnden Anforderungen von Gastgebern und Gästen anzupassen, könnten unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere finanzielle Lage erheblich beeinträchtigt werden.

Bitcoin als mögliches Zahlungsmittel

Die Anpassung an solche Anforderungen könnte sich beispielsweise durch eine Integration von Kryptowährungen wie Bitcoin als Zahlungsmittel zeigen. Airbnb schreibt dazu im IPO-Antrag:

Unser zukünftiger Erfolg wird auch von unserer Fähigkeit abhängen, uns an neue Technologien wie Tokenisierung, Kryptowährungen, neue Authentifizierungstechnologien wie Biometrie, verteilte Ledger– und Blockchain-Technologien, künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität und Cloud-Technologien anzupassen.

Um diese Trends nicht zu verschlafen, plant Airbnb kostspielige Investitionen in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Plattform. Im Konkreten hält sich das Unternehmen zwar noch bedeckt. Hinsichtlich der Krypto-Integration wäre es aber mehr als verwunderlich, wenn sich nicht zumindest der Branchenprimus Bitcoin, künftig unter den Bezahlmodalitäten wiederfände.

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