Russische Bitcoin-Börse veröffentlicht Quellcode

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Als Antwort auf das harte Durchgreifen der russischen Regierung gegen Bitcoin und anderer digitaler Währungen, veröffentlichte eine Bitcoin-Börse jetzt ihren eigenen Quellcode. Die Börse publizierte den Quellcode im Bitcoin Talk Forum und auf Reddit. Begründet hat die Börse ihr Vorgehen damit, anderen Unternehmen bei der Implementierung ihrer Software helfen zu wollen.

Die drei Gründer haben mehr als 100.000 US-Dollar und ein Jahr schweißtreibende Programmierarbeit in den Aufbau der Börse investiert. Dennoch haben es die Gründer aufgrund des immer strenger werdenden regulatorischen Klimas in Russland vorgezogen, ihren offiziellen Launch abzubrechen und ihre Arbeit für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Projektmanager Ivan Starinin erzählte in einem Interview:

“Die Bitcoin Community basiert von Natur aus auf Open-Source und wir wollen unseren Teil dazu beitragen. Das Bitcoin-Öosystem muss sich in dieser Zeit mehr denn je wieder neu vereinen.”

Bitcoin in Russland

Bitcoin gerät derzeit zunehmend unter Druck der russischen Behörden. Erst zu Beginn des Jahres wurden einige Bitcoin-Webseiten gesperrt und waren nicht mehr erreichbar. Im jüngsten Beispiel wurde die Bitcoin-News Webseite BTCsec.com und die Veranstalungswebseite Smile Expo Opfer der russischen Zensur. Diese zogen jedoch kürzlich  vor Gericht um gegen das Vorgehen der russischen Behörden anzugehen. Das russische Finanzministerium hat ein Verbot der digitalen Währungen bereits im August 2014 angekündigt. Sollte der Entscheid wie geplant im Sommer durchgesetzt werden, würde die weitere Verbreitung von Bitcoin, angesichts der Kapitalflucht ins Ausland, als krimineller Akt geahndet und mit hohen Geldstrafen belegt werden.

Igor Chepkasov, dem Vorsitzenden der Crypto Currencies Foundation of Russia zufolge, ist dieses Vorgehen ein Teil einer ganzen Kampagne Bitcoin im ganzen Land verbieten zu wollen. Ihr rief die gesamte Bitcoin-Community auf, sich zu vereinen und gemeinsam gegen die Maßnahmen zu kämpfen.

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Englische Originalfassung von Yessi Bello Perez via CoinDesk

Image Source: Flickr Creative Commons License via nyuhuhuu

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