Ripple arbeitet an Software für Ledger und Trezor

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Quelle: Shutterstock

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Das kalifornische Unternehmen Ripple hat über sinen Investmentarm Xpring erneut in Towo Labs investiert. Das schwedische Unternehmen soll eine robuste und praktikable Software schreiben.

In der Vergangenheit hat Ripple die Kryptowährung XRP vornehmlich als „Bankencoin“ positioniert. Seit einiger Zeit forciert Ripples Investmentarm Xpring jedoch auch zunehmend die Verwendung von XRP für die Bezahlung von Kleinstbeträgen – sogenannten Mikrotransaktionen. Wie am 16. Oktober aus einem Blogpost hervorgegangen ist, hat Xpring eine weitere Investition getätigt. Das schwedische Start-up Towo Labs wurde mit der Aufgabe betraut, eine Hardware Wallet Software zu schreiben.

Towo Labs

Towo Labs, Anfang dieses Jahres gegründet, hatte bereits im Vorfeld eine Finanzspritze von Ripple erhalten. So entstand in recht kurzer Zeit die funktionierende Hardware Wallet Secalot. Eines der Probleme war, dass Secalot außer XRP keine andere Kryptowährung prozessieren konnte. Das ist in einer Zeit, in der die Vernetzung zunimmt, sicherlich kein gutes Omen. So hat sich Ripple, oder besser Xpring, einige Fragen vorgelegt, um die Stellung von ihrem XRP neu zu bewerten:

Wo kann man mit Ripple bezahlen? Was kann man mit Ripple machen? Welche sicheren und handhabbaren Optionen hat man für den Gebrauch von Ripple?

Bedenken bleiben

Die Konsequenz dieser Aktion ist nun eben der Versuch, zusammen mit Towo Labs an einer Software zu arbeiten, die mit gängigen Hardware Wallets kompatibel ist. Indes muss man sich über verschiedene Sicherheitsebenen Gedanken machen. Was nützt schließlich die sichere Verwahrung einer Währung nach dem Prinzip be your own bank, wenn rund die Hälfte der XRP Token noch immer wieder in den Treuhand-Wallets von Ripple verweilen? Vanessa Pestritto von Xpring scheint die vermeintlich leichtere Handhabe von Ripple im Vergleich zu beispielsweise Bitcoin auszureichen:

Wir sind zuversichtlich, dass alle Transaktionstypen [17 an der Zahl] auf den führenden Hardware Wallets, darunter Ledger Nano S, Ledger Nano X und Trezor T, funktionieren.

Ob 17 verschiedene Transaktionstypen tatsächlich mit einer leichteren Handhabung einhergehen, wird abzuwarten sein.

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