Regulierung: Britische Finanzaufsicht äußert sich zu ICOs

Regulierung: Britische Finanzaufsicht äußert sich zu ICOs

Die britische Finanzaufsicht hat auf ihrer Website ein Statement veröffentlicht, in dem sie vor möglichen Risiken von Initial Coin Offerings (ICOs) warnt.



Nach der ICO-Welle im Sommer folgt die Regulierungswelle im Spätsommer. So gab es bereits regulatorische Ankündigungen der zuständigen Behörden in den USA, Südkorea, Singapur, der Volksrepublik China, Kanada, Malaysia und Russland. Nun meldet sich auch die UK’s Financial Conduct Authority (FCA) zu Wort und nimmt Stellung zu den Initial Coin Offerings.

Darin heißt es, ICOs seien „hochgradig riskante, spekulative Investments“. Nutzer, die darüber nachdenken, in Token zu investieren, sollten sich der Risiken bewusst sein und sorgfältig abwägen, um was für ein Projekt es sich handele. Generell wird nur erfahrenen Investoren geraten, sich an ICOs zu beteiligen, da nur diese die Qualität des jeweiligen Projektes abschätzen könnten.

Als Risiken nennt die FCA unter anderem die mangelnde Regulierung von ICOs, den nicht-vorhandenen Investorenschutz, die hohe Preisvolatilität und das hohe Betrugsrisiko. Zudem rät die Behörde den Lesern, einen auffälligen ICO oder potentiellen Scam direkt bei der Finanzaufsicht zu melden. Für Leute, die sich in dem Themenbereich Blockchain und Kryptowährungen noch nicht so gut auskennen, wird zudem Infomaterial am Ende der Mitteilung bereitgestellt.

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Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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