Project Atlas: TRON will Torrent-Seeder belohnen

Roman Maas

von Roman Maas

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Roman Maas

Roman Maas hat in Düsseldorf seinen Magister in Anglistik und Geschichte gemacht und danach in verschiedenen Redaktionen, Verlagen und Agenturen gearbeitet. Seit 2015 ist er als freier Autor beruflich und lokal unabhängig. Kryptowährungen und Blockchain bedeuten für ihn in erster Linie eine aufregende Entwicklung mit gewaltigen Möglichkeiten für eine dezentralisierte Zukunft.

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Quelle: shutterstock, PR

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Die TRON Foundation hat angekündigt, das BitTorrent-Netzwerk schneller und effizienter zu machen. Durch die Integration der TRON-Blockchain in das Peer-to-Peer System sollen für Uploadern von digitalen Inhalten neue Anreize geschaffen werden.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Christopher Klee

Im Juli dieses Jahres wurde bekannt, dass die TRON-Foundation das Unternehmen hinter dem Torrent-Protokoll, BitTorrent Inc. erworben hat. Jetzt hat das Blockchain-Unternehmen mehr Details bekannt gegeben, wie die Technologien zusammen finden sollen.

Project Atlas macht aus BitTorrent eine Token-Ökonomie

Mit Project Atlas will TRON das Peer-to-Peer-Netzwerk von BitTorrent mit seiner eigenen Blockchain verbinden. Dies soll mit Protokoll-Erweiterungen und einem eigenen Token geschehen. So will TRON eine Token-Ökonomie innerhalb des Torrent-Clients schaffen, die den Datentransfer deutlich schneller machen soll:

„Project Atlas ist die Basis für eine neue Art der Content-Verteilung. Das Produkt wird schnellere Downloads, mehr Seeds, Rückwärtskompatibilität und das alles ohne Mining bieten. Es ist der heutigen Welt angepasst: mobil, verbunden und transparent. Letztendlich wollen wir allen Content Creators und ihren Communities mehr Macht geben, indem wir die Mittelsmänner ausschalten und den Urhebern ermöglichen, direkt an die User zu verteilen“,

so der TRON-Gründer Justin Sun.

Seeder bei der Stange halten

Ist die Implementierung der TRON-Blockchain in das Torrent-System einmal vollbracht, soll es Peers möglich sein, Token untereinander auszutauschen. Hintergrund ist, dass es bisher keinen richtigen Anreiz für Torrent-Nutzer gibt, Datensätze zu seeden, also vollständig im Netzwerk über längere Zeit hochzuladen. Uploader sollen mit TRON die Möglichkeit bekommen, Token durch Seeden zu verdienen. Wer mehr Bandbreite und Speicherplatz zur Verfügung stellt, verdient dann auch mehr. Leecher, also Downloader, sollen Beträge bieten können, wenn sie eine bestimmte Datei schneller erhalten möchten. Das ganze Netzwerk soll dadurch schneller und langlebiger werden.

Die Tron Token (TRX) arbeiten nicht mit dem Proof-of-Work Mechanismus, was bedeutet, dass bei der Torrent-Implementierung niemand Kryptowährungs-Mining betreiben muss. Stattdessen funktionieren TRX mit dem Delegated-Proof-of-Stake Mechanismus. Hier sorgt ein System aus Zeugen und Delegierten für die zuverlässige Validierung der einzelnen Blocks.

Kein Zwang zur Umstellung

Wenn die Blockchain das Bittorrent-Netzwerk ergänzt, soll es keinen Nutzerzwang geben. Niemand muss sich laut TRON an der Token-Ökonomie beteiligen. Die Technologie ist rückwärtskompatibel, was bedeutet, dass Filesharer nicht ihren Client wechseln müssen oder die Erweiterungen installieren müssen, um weiterhin leechen und seeden zu können. Der Plan ist es, die neue Technologie zunächst in Desktop-Anwendungen und später in mobilen Apps zu implementieren. Genau wie BitTorrent, soll Project Atlas Open Source sein, so dass auch Drittanbieter das System in ihre Clients einbauen können.

TRONs Project Atlas und die Einführung von Token in das BitTorrent-Netzwerk liefert nach wie vor Stoff für Diskussionen. Wenn Leecher Seeder für schnellere Datentransfers bezahlen, könne dies zu einem Ungleichgewicht führen, bei dem der jetzige freie Datenaustausch nach und nach stirbt. Andererseits könnte durch die Schaffung monetärer Anreize das Peer-to-Peer-Netzwerk tatsächlich wachsen und wesentlich mehr Daten als bisher verfügbar werden. Wir werden mehr wissen, wenn der erste Torrent-Client mit TRON-Erweiterung erscheint.

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