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BoneBits: DSGVO-konformes Löschen und Ändern von Daten auf einer öffentlichen Blockchain

Das Dortmunder Start-up BoneBits GmbH hat ein Verfahren entwickelt, welches ermöglicht, Daten vollständig dezentral auf einem autarken Blockchain-Ökosystem jederzeit zu löschen oder zu ändern, ohne dabei die Integrität der Blockchain zu verletzen. Eine Einbindung von privaten Speicherorten ist dazu nicht notwendig. Das ist die Grundlage, redaktionellen Content in Verbindung mit den strengen Vorgaben des Datenschutzes, insbesondere von personenbezogenen Daten aus der EU-DSGVO, auf einer öffentlichen Blockchain zu speichern.

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Beitragsbild: Shutterstock

Das Recht auf Auskunft (Art. 15), auf Berichtigung (Art. 16), auf Vergessen/Löschen (Art. 17) oder das Recht auf Datenübertragbarkeit, wie es als Single-Sign-On heute von den großen Social-Media-Plattformen genutzt wird, kann entsprechend umgesetzt werden. White-Label-Dienste können unkompliziert per API genutzt werden.

Die speziellen Anforderungen der EU-DSGVO werden für alle Beteiligten transparent abgebildet und sind öffentlich einsehbar. Der Schutz der Privatsphäre von Nutzerdaten wird dadurch signifikant erhöht. Ebenso können durch dynamische Smart Contracts gesetzliche Aufbewahrungs- und Löschfristen automatisiert abgebildet werden. Personenbezogene Daten können damit in den Bereichen IoT, Big Data und smarten Anwendungen völlig neuen
Einsatz finden.

Der bisherige Einsatz der Blockchain als fortlaufender „Nur-Hinzufügen-Speicher“ wird durch das Verfahren zu einer dynamischen, dezentralen und autarken Datenverwaltung, wie es bisher nur mit nativen Datenbankapplikationen auf privaten Speicherorten möglich war. Es vereint die Flexibilität einer Datenbank mit der Sicherheit einer Blockchain. Zentrale und dezentrale Zusatzsysteme, Hybridlösungen, Referenzierungen oder Pseudonymisierung sind nicht mehr
erforderlich.

-Oliver Penzel, Geschäftsführer der BoneBits GmbH

Die dynamischen Eigenschaften des Verfahrens ermöglichen durch die Architektur aus Backbonechains und Limbchains ebenso das Zusammenführen oder referenzieren anderer Blockchainstrukturen miteinander. Behörden und Unternehmen können somit dezentral
übergreifend miteinander vernetzt werden, verschlüsselte Daten austauschen oder miteinander verknüpfen.

Der Speicherort kann optional heterogen, sowohl in einer privaten Blackbox, als auch in öffentlich transparenten Bereichen lokalisiert sein. Die bekannten Defizite einer „statischen Blockchain“ wie z.B. Energiebedarf, Skalierbarkeit und unnötige Dauerspeicherung von Alt- oder Fremddaten werden höchst effizient gelöst. Die daraus resultierenden, schier unendlichen Einsatzmöglichkeiten bieten interessierten Universitäten und innovativen Marktteilnehmern über eine „kostenlose Education“- oder eine „Early Adopter”-Lizenz einen entscheidenden Vorsprung in einem spannenden Marktsegment. Über BoneBits: Die BoneBits GmbH bietet White-Label-Komponenten in Form von Lizenzen für Schutzrechte sowie Vorleistungsprodukte für auf Blockchain Data Management as a Service (BDMaaS) basierende Anwendungen an. Das Unternehmen wurde 2018 in Dortmund gegründet und ist international mit 12 Mitarbeitern in drei Ländern tätig.

Kontakt für Rückfragen

BoneBits GmbH
Schneiderstr. 109
44229 Dortmund
Pressesprecher: Oliver Penzel
presse@bonebits.com
Tel: +49 (0)231 7979 2828 10

https://www.bonebits.com/de/

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