Podcast: Tipps für mehr Privatsphäre in Bitcoin (1/2)

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Quelle: Shutterstock

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Die Entwicklungen rund um das Bitcoin-Protokoll schreiten voran. Dabei ist eines der Ziele der Schutz der Privatsphäre der Nutzer. In einer zweiteiligen Folge erkunden Phil und Alex die Risiken und Chancen einer transparenten Blockchain.

Die Bitcoin Blockchain speichert alle Transaktionen transparent und für alle Zeiten. Ein Umstand, der dem ein oder anderen Datenschützer die Haare zu Berge stehen lassen könnte. Doch die Problematik der Überwachung von Geldflüssen über die Blockchain ist längst kein Geheimnis mehr. Demzufolge sind einige der klügsten Köpfe im Ökosystem mit der Verschleierung von Identitäten beschäftigt.

Keine Adresse zweimal benutzen

Die oberste Regel in Bitcoin – nach dem Notieren der Seed Phrase – sollte das Vermeiden einer mehrfachen Adressnutzung sein. Ohne viel über die Vorgänge unter der Haube Bitcoins zu wissen, ist das einmalige Nutzen von Adressen ein weiterer Schritt, den selbst Anfänger berücksichtigen können. Mit anderen Worten: Generiere für jede Transaktion, die du empfängst, eine neue Adresse.

Dennoch ist dies nicht immer einfach. Denn nicht alle Wallets unterstützen von Haus aus das Generieren neuer Adressen. Gerade Mobile Wallets bieten diese Option oft nicht an.

Blockchain-Analyse vs. Privatsphäre

Mithilfe der Blockchain-Analyse lässt sich viel Informationen über die Geldflüsse zwischen den Teilnehmern des Bitcoin-Netzwerks gewinnen. Schließlich sind Senderadresse, der versendete Betrag und die Empfängeradresse immer in der Blockchain dokumentiert. Daher empfiehlt es sich auch, stets eine neue Empfängeradresse für Transaktionen zu nutzen. Mit einem Transaktionsgraphen und Heuristik können Blockchain-Analysten Transaktionen nachverfolgen. Allerdings gibt es mehr als eine Interpretationsweise von einer simplen Transaktion wie „A schickt B einen BTC“.

Welche Angriffsvektoren die Blockchain auf die Privatsphäre bietet und was einige Handgriffe sind, wie man seine Privatsphäre erhöhen kann, erfährst du in dieser Folge des BTC-ECHO Podcasts.

Angelehnt haben wir den Podcast an diesen Bitcoin-Wiki-Eintrag zum Thema Privatsphäre.

Im nächsten Teil des Podcasts besprechen wir die Angriffsvektoren außerhalb der Blockchain und konkrete Schutzmaßnahmen für die eigene Privatsphäre.

Bei Fragen und Anregungen bist du in unserem BTC-ECHO Discord am besten aufgehoben. Dort findest du Gleichgesinnte und die Redaktion. Alternativ kannst du deine Frage auch per E-Mail an [email protected] senden.


 

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