Oracle Blockchain hat 20 Start-Ups für Chainlink-Projekt ausgewählt

Jutta Schwengsbier

von Jutta Schwengsbier

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Jutta Schwengsbier

Jutta Schwengsbier arbeitet seit rund 30 Jahren als Journalistin und berichtet aus vielen Ländern über Themen, die die Welt verändern. Auch beherrscht sie mehrere Programmiersprachen und ist im Zuge dessen auf die Blockchain-Technologie aufmerksam geworden.

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Die erst am 25. Juni 2019 vereinbarte Blockchain-Kooperation zwischen Oracle und Chainlink hat bereits Fortschritte zu vermelden. 20 bei einem Innovationswettbewerb ermittelte Start-ups werden die Oracle-Blockchain und das dezentrale Oracke-Netzwerk von Chainlink nutzen

Das Ziel: die Datensicherheit erhöhen und das Smart Contract Ökosystems weiterentwickeln. Chainlink könnte nach Kooperationen mit anderen Branchengrößen wie Google einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Branchenstandard setzen.

Die Blockchain-Technologie ist zwar fälschungssicher, weil viele voneinander unabhängige Netzwerkknoten Daten speichern. Sobald das Blockchain-Ökosystem aber externe Daten verarbeiten muss, war diese Datensicherheit bislang nicht garantiert. Hier setzt Chainlink an und stellt nun auch über viele voneinander unabhängige Knoten sicher, dass externe Daten über die API-Schnittstellen nicht manipuliert werden können oder fehlerhaft sind. Chainlink ist also dafür verantwortlich, dass die „intelligenten Verträge“ auch tatsächlich die gewünschten Schritte ausführen. Denn Smart Contracts sind im Prinzip automatisch ausgeführte Software-Programme, die alle juristischen Fragen in mathematische Prozesse übersetzt haben. Sind die eingespeisten externen Daten falsch, könnten Smart Contracts zu falschen Ergebnissen führen.

Die ersten ausgewählten Start-ups sind Anbieter von API-Schnittstellen für den Datenaustausch, die mit den dezentralen Chainlink-Knoten und mit APIs von Drittanbietern wie LinkPool und Honeycomb zusammenarbeiten.

Blockchains sicher mit der Außenwelt verbinden


Die auf dem Blog von Oracle vorgestellte erste Gruppe von Start-ups bietet ein ganzes Universum von Datendienstleistungen an, die über die Blockchain-Technologie laufen sollen. Darunter sind natürlich auch Zahlungsdienstleister wie CashPundit mit einem Cashflow-Managementsystem. Auch das FinTech-Start-up Crowdz, das mit Barclays eine Abrechnungsplattform aufbauen will, ist dabei. Daneben gibt es aber auch eine ganze Reihe von Unternehmen, die Transparenz und Nachverfolgbarkeit von Produkten herstellen wollen. Agropacking Solutions will etwa Betrug und den illegalen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bekämpfen, indem landwirtschaftliche Produkte über die Blockchain rückverfolgbar werden. Passend dazu zertifiziert LotsApp Produkte in der landwirtschaftlichen Lieferkette und hilft so Bauern dabei, nur unbedenkliche Rohstoffe zu verwenden.

Neben der Rückverfolgbarkeit von Gütern nahezu jeder Branche spielen auch Datenauswertungen eine immer größere Rolle. Das Versicherungsunternehmen DriveOn bietet zum Beispiel eine Plattform für Autoversicherer mit intelligenter Analyse des Fahrverhaltens an.

Viele der anderen Start-ups sind Tech-Unternehmen, die Blockchains mit dem Internet of Things (IoT) und dem Internet of Values (IoV) verbinden. Darunter Anwendungen für Cybersicherheit, Gesundheit oder E-Governance.

Viele der Konzepte sind sicher spannend, aber nicht wirklich revolutionär. Die eigentliche Innovation? Die größere Sicherheit beim Datenaustausch zwischen Blockchains und externen Datenanwendungen.


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