Norwegens Zentralbank forscht an anonymer digitaler Währung

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Smartphone on wooden background with 5G network sign 25 per cent charge and Norway flag on the screen

Quelle: © Jevanto Productions - Fotolia.com

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Die norwegische Zentralbank untersucht und erforscht derzeit die mögliche Ausgabe einer digitalen Währung.

Der stellvertretende Vorsitzende der Norge Bank, Jon Nicolaisen, sprach in einem Schreiben der norwegischen Akademie für Wissenschaft über die aktuellen Unterschiede zwischen herkömmlichem Geld auf Bankkonten und den sich immer schneller verbreitenden digitalen Währungen. Nicolaisen rechtfertigte die Untersuchung im Bereich der digitalen Währungen mit einem drohenden Rückstand in einer Welt, in der Bitcoin und andere Kryptowährungen auf eine breite und schnell wachsende Akzeptanz stoßen.


Im einzelnen sind vor allem die direkten Peer-to-Peer und anonymen Eigenschaften für viele Nutzer von großer Bedeutung, so Nicolaisen. Eigenschaften, die zukünftige Zahlungsmethoden bieten könnten.

Nicolaisen:

„Private digitale Währungen, die dem Nutzer ein gewisses Maß an Anonymität bieten, gibt es bereits. Diese Währungen können sogar im Falle eines Zusammenbruchs des Bankensystems weitergenutzt werden – was benötigt wird ist lediglich eine intakte Internetverbindung.“

Diese Eigenschaften sollen die Norge Bank dazu bewegt haben, die Sache mit den digitalen Währungen einmal genauer zu untersuchen. Die Ausgabe von digitalen Währungen durch eine Zentralbank an Nutzer mit einem Konto bei der Zentralbank wäre denkbar. Eine weitere Möglichkeit wäre die Einführung einer App, mit der Konsumenten anonyme Zahlungen tätigen können, ähnlich wie beim Bargeld, so Nicolaisen.

Die Norge Bank steht mit ihren Forschungen in dem Sektor bei weitem nicht alleine dar. Nicolaisen beschreibt den Wissensdrang in der Branche als eine langfristige Bemühung. Weltweit forschen Zentralbanken und Institutionen an der Blockchain-Technologie und einer Möglichkeit, zukünftig auch eigene digitale Währungen an Konsumenten ausgeben zu können

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