Big Player “Wir beobachten es” – BlackRock CEO äußert sich zu Bitcoin
Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

BlackRock-Logo auf Fassade

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2021 betritt Bitcoin endgültig das Rampenlicht. Denn auch die ganz großen Fische haben die Kryptowährung Nr. 1 genau im Auge. Einer von ihnen gab jüngst ein Statement ab.

Larry Fink ist nicht gänzlich von Bitcoin überzeugt und zeigt sich doch beeindruckt. Der CEO des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock trug diese gemischte Einschätzung in einem Interview mit Bloomberg vor. Seine Investmentgesellschaft nimmt unterdessen Kurs auf den Krypto-Space.


Am 27. Januar machte Fink gegenüber dem US-Fernsehsender auf die vergleichsweise geringe Größe des Krypto-Marktes aufmerksam. Dies und die ungebrochen hohe Volatilität sind die zwei Faktoren, aus denen sich seine anhaltende Bitcoin-Skepsis speist. Nach Einschätzung des BlackRock CEO liegt es aber im Bereich des Vorstellbaren, dass BTC ein neuer Wertspeicher wird. Es müsse sich noch beweisen und der Markt größer werden. Bei Fink, der Bitcoin 2017 noch ein Schmuddel-Image attestiert hatte, zeichnet sich derart ein deutlicher Gesinnungswandel ab.

Fasziniert zeigte sich Fink demgegenüber von der medialen Aufmerksamkeit, die Bitcoin und der übrigen Krypto-Branche zu Teil wird. Sein O-Ton:

Wir schauen es uns an und erfreuen uns an der Diskussion. […]Aber es ist noch nicht bewiesen, ob es langfristig funktioniert.

Fink ist im Übrigen überzeugt, dass eine Digitalwährung in naher Zukunft enorme Bedeutung gewinnen wird. Ob es sich dabei um Bitcoin handeln wird, ließ er allerdings offen.


BlackRock auf Krypto-Kurs?

Dem eher verhaltenen Statement des eigenen CEOs zum Trotz, scheint BlackRock sich zum Einstieg in das Krypto-Geschäft bereitzumachen. Am 21. Januar tauchten Anträge auf der Webseite der US-Börsenaufsicht Securites and Exchange Commission (SEC) auf, in denen zwei BlackRock-Funds um Ergänzungen zu ihrem Wertpapierprospekt bitten. Sie wollen sich künftig die Option offenhalten, in Bitcoin Futures anzulegen.

Darüber hinaus ging aus einer im Dezember 2020 veröffentlichten Stellenanzeige hervor, dass BlackRock nach einem Krypto-Spezialisten sucht. Er oder sie soll bei der Bewertung von digitalen Assets behilflich sein.

Goldman Sachs Manager noch kein Bitcoin-Verfechter

Fink war nicht der einzige institutionelle Player, der sich in den vergangenen Wochen zur Zukunft von Bitcoin geäußert hat. Sein Kollege Lloyd Blankfein gab gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC ebenfalls seine Sicht auf Bitcoin zum Besten. Der Senior Chairman von Goldman Sachs zeigte sich bislang nicht überzeugt.

Denn ähnlich wie Fink empfindet auch Blankfein die Volatilität von Bitcoin als Problemfaktor. Darüber hinaus bediente der einstige CEO der Investmentbank aber insbesondere das altbackene Narrativ von BTC als Geldwäsche-Tool. Seiner Meinung nach würden Regulatoren der Anonymität der führenden Kryptowährung bald ein Ende bereiten. Ob Bitcoin und sein Appeal diese Angriffe überstehen, stellte er infrage.


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