Neue Liquidität USV und Pantera Capital planen neue Krypto-Fonds
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Ein Haufen von Geldmünzen liegen auf einem Holztisch. Daneben liegt ein Wasserhahn. Das verdeutlicht das Bild der Liquidität.

Quelle: Shutterstock

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Union Square Ventures und Pantera Capital haben kürzlich neue Fonds angekündigt. Damit mehren sich Investmentgesellschaften, die neue Liquidität in den Krypto-Space pumpen.

Neue Liquidität fließt in den Krypto-Markt. Vor Kurzem gaben zwei US-Investmentgesellschaften bekannt, neue Fonds für institutionelle Investoren veröffentlichen zu wollen. Union Square Ventures (USV) und Pantera Capital haben jeweils in eigenen Mitteilungen diese Vorhaben angekündigt.


Dabei handle es sich laut USV-Geschäftsführer Andy Weissman beim neuen Anlagenprodukt um “einen Core Fund mit einem Volumen von 250 Millionen US-Dollar.” Der Fonds ist dabei Teil des “Climate Funds”, der in Projekte und Unternehmen investiert, die aktiv gegen die Klimakrise arbeiten. Doch auch Investitionen in den Krypto-Space sind vorgesehen. So sollen 30 Prozent des Gesamtvolumens in den Blockchain-Sektor fließen. Genauer beschrieb Weissman die Funktion des Fonds folgendermaßen:

Dies wird sowohl das direkte Halten von Token als auch Eigenkapital in Blockchain-bezogenen Projekten im Frühstadium beinhalten. Krypto-Netzwerke verkörpern sowohl die Evolution des Vertrauens in Computer- und Finanzsysteme als auch einen stark erweiterten Zugang.

Krypto-Fonds von Pantera Capital

Auch Pantera Capital arbeitet weiterhin an einem neuen Krypto-Fonds, der für institutionelle Investoren ausgelegt sein soll. Laut CEO Dan Morehead könnte der Launch in wenigen Monaten bevorstehen. Der Fonds komme dabei zu einem Zeitpunkt, bei dem mehrere Wall-Street-Größen ebenfalls in den Krypto-Sektor investieren wollen. Beispielsweise meldete der Hedgefonds SkyBridge Capital im Dezember vergangenen Jahres einen Bitcoin-Fonds bei der Securities and Exchange Commission (SEC) an. Laut Morehead verstärke sich dieses Phänomen noch.


Wir sehen wirklich einen Wendepunkt, da in den letzten paar Monaten mehr auf den Markt gekommen ist. Wir hatten eine Menge Anrufe von Stiftungen und anderen, die sich in diesem Bereich engagieren wollen.

Grayscale plant neue Fonds

Auch Grayscale als größter digitaler Vermögensverwalter der Welt mischt ordentlich im Krypto-Geschäft mit. So gründete das Unternehmen am 18. Dezember vergangenen Jahres fünf neue Trusts. Konkret umfasst das: Chainlink, Basic Attention Token, Decentraland, Livepeer und Tezos. Zuvor meldete Grayscale im Oktober auch für Filecoin einen eigenen Trust an. Damit möchte der Asset-Manager sich weiter diversifizieren und nimmt einen prophylaktischen Schritt vor. 

Bekannt ist der Vermögensverwalter jedoch vor allem für seine Bitcoin-Fonds. So investierte Grayscale vor Kurzem noch einmal 607 Millionen US-Dollar in das digitale Gold. Damit hält das US-Unternehmen nun drei Prozent aller Bitcoin weltweit. Ein Blick auf das unter Grayscale verwaltete Gesamtvolumen aller Vermögensanlagen (25 Milliarden US-Dollar), unterstreicht die Präferenz des Unternehmens bei der Auswahl seiner Assets: Bitcoin (21 Milliarden US-Dollar AUM).


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