El Salvador hatte sich im Zuge eines milliardenschweren Kreditprogramms mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) dazu verpflichtet, sein staatliches Bitcoin-Engagement zurückzufahren. Dennoch wuchsen die BTC-Bestände des Landes weiter. Eine neue Mitteilung des IWF liefert nun Aufschluss über die Herkunft der Mittel.
Demnach stammen die seit dem laufenden Kreditprogramm hinzugekommenen Bitcoin aus privaten Spenden. “Es wurden Unterlagen vorgelegt, die bestätigen, dass die Bitcoin-Akkumulation seit der ersten Überprüfung auf private Spenden zurückzuführen ist und keine öffentlichen Mittel verwendet wurden”, erklärt der IWF.
Künftig erwartet der Währungsfonds zudem “keine weitere Bitcoin-Akkumulation über die dokumentierten Spenden hinaus”. Wie genau die Bestände des Landes verteilt sind, bleibt derweil unklar. El Salvador verwahrt seine Bitcoin auf verschiedene Wallets. Der IWF fordert deshalb mehr Transparenz über die staatlichen Bestände.
IWF stellt weitere 140 Millionen US-Dollar in Aussicht
Die Überprüfung steht im Zusammenhang mit einem milliardenschweren Kreditprogramm, das der IWF Anfang 2025 bewilligt hatte. Im Gegenzug verpflichtete sich das Land unter anderem dazu, sein staatliches Engagement bei Bitcoin zurückzufahren.
Wie der IWF bekannt gab, habe man sich mit der salvadorianische Regierung auf die nächsten Schritte im Rahmen des Programms geeinigt. El Salvador könnten dabei weitere 140 Millionen US-Dollar zugute kommen.
