Alles im Blick 

Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Der Bitcoin-Kurs steigt über 90.000 US-Dollar, die XRP Spot ETFs drehen auf und der Cardano-Gründer braucht plötzlich FBI-Unterstützung – die Krypto-News der Woche.

Tobias Zander
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Eine weiße Kaffeetasse steht auf einer Untertasse auf einer Zeitung, daneben liegen zwei physische Bitcoin-Münzen und ein Hauch von Krypto-Intrige.

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Krypto-Markt steht selten still: Bitcoin, Ethereum und Co. in der Rückschau

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin, Ethereum, XRP und Co. kompakt im Überblick.

Der Bitcoin-Kurs kämpft sich zurück nach oben

Zumindest das Schlimmste haben Krypto-Anleger wohl hinter sich: In der Vorwoche stürzte Bitcoin zeitweise auf 82.000 US-Dollar, doch nun robbt sich die Krypto-Leitwährung allmählich an die psychologisch bedeutende Marke von 100.000 US-Dollar heran. Ein wichtiger Grund: Die Wahrscheinlichkeit einer US-Leitzinssenkung durch Fed-Chef Jerome Powell im Dezember ist erheblich gestiegen und liegt nun bei fast 85 Prozent. Für “Risk-on-Assets” wie Bitcoin, Altcoins oder Tech-Aktien gelten niedrige Zinsen als besonders förderlich. Fundstrat-Analyst Tom Lee äußert sich schon wieder bullish: “Es ist sehr wahrscheinlich, dass BTC noch vor Jahresende über 100.000 US-Dollar steigt.” Doch mit Gold, dem berüchtigten “archaischen Relikt”, kann Bitcoin im Jahr 2025 nicht mithalten.

Warum der Tod von Bitcoin womöglich erneut zu früh verkündet wurde und sich mutigen Investoren nun eine interessante Gelegenheit zur Aufstockung bieten könnte, lest ihr in diesem Artikel: “Perfekte Einstiegsmöglichkeit für Bitcoin: Jetzt in BTC investieren?

Cardano-Gründer Hoskinson fordert FBI-Unterstützung an

Die Cardano-Blockchain erlebte eine seltene und technisch heikle Störung, bei der das Netzwerk vorübergehend in zwei Versionen auseinanderdriftete. Ausgelöst wurde der Vorfall durch eine ungewöhnliche Delegationstransaktion eines Operators namens Homer J, der dafür AI-generierten Code nutzte und damit einen lange übersehenen Fehler im System aktivierte. Während Staking-Pools hastig auf eine neue Softwareversion umstellten, um die Kette wieder zu vereinen, diskutiert die Community nun über mögliche Folgen wie verwaiste Transaktionen oder doppelte Abbuchungen. Die Reaktionen reichen von nüchterner Analyse bis zu scharfer Kritik: Cardano-Gründer Charles Hoskinson sprach gar von einem Angriff auf das Netzwerk und schaltete nach eigenen Angaben das FBI ein.

Mehr über den ADA-Vorfall und die ungewöhnliche Reaktion des Krypto-Veteranen erfahrt ihr hier: “Cardano-Netzwerk nach Softwarefehler geteilt

Wall Street feiert die neuen XRP Spot ETFs

Erst vor zwei Wochen legte der XRP-Indexfonds von Canary Capital einen Rekordstart hin und erzielte ein Handelsvolumen von 58 Millionen US-Dollar an Tag 1. Inzwischen haben Bitwise, Grayscale und Franklin Templeton mit eigenen Ripple ETFs nachgezogen, demnächst dürften 21Shares, WisdomTree und VanEck folgen. Das Zwischenfazit: Beachtliche 644 Millionen US-Dollar an Nettozuflüssen, nur marginal weniger, als die Bitcoin Spot ETFs im Januar 2024 im gleichen Zeitraum erreichten. Wenn es so weiter geht, sollten die von JPMorgan prophezeiten “4 bis 8 Milliarden US-Dollar” an frischem Kapital im ersten Handelsjahr spielend erreicht werden. Doch trotz der positiven Entwicklung stehen XRP nun ungewisse Zeiten bevor.

Die XRP-ETF-Nettozuflüsse bis zum 27.11.2025 I Quelle: SoSoValu

Welche gefährlichen Hindernisse auf den Ripple Coin zukommen könnten, wird für euch in diesem Artikel aufgeschlüsselt: “XRP am Scheideweg: Hat der Ripple Coin ausgedient?

Bitcoin-Permabulle Michael Saylor wehrt sich gegen MSCI und JPMorgan-Analysten

Minus 41 Prozent – das ist die enttäuschende Bilanz der MSTR-Aktie seit Jahresbeginn. Doch neben dem korrigierenden Bitcoin-Kurs hat das Unternehmen von Michael Saylor noch ein anderes Problem: JPMorgan-Analysten erklärten in einem Report, dass der jüngste Strategy-Absturz die Sorge vor einer Streichung des Unternehmens aus wichtigen MSCI Referenzindizes widerspiegeln könnte. Etwa 9 Milliarden US-Dollar des Strategy-Marktwerts von 50 Milliarden US-Dollar sollen in ETFs liegen, die Indizes wie den MSCI World oder MSCI USA nachbilden. Saylor selbst wehrte sich sich gegen die Vorwürfe, ausschließlich Bitcoin zu kaufen und zu halten: “Wir sind ein börsennotiertes Unternehmen mit einem Software-Geschäft im Wert von 500 Millionen US-Dollar und einer einzigartigen Finanzstrategie, die Bitcoin als produktives Kapital einsetzt.”

Warum es in wenigen Wochen zu einem Strategy-Crash kommen könnte, lest ihr hier: “Bitcoin in Gefahr: Kommt im Januar 2026 der große Strategy-Crash?

Die Krypto-Marktkorrektur war bitter notwendig

Bitcoin erlebte in der Vorwoche einen Absturz, der selbst erfahrene Marktbeobachter überraschte – eine Bewegung, wie sie zuletzt nur in den dramatischsten Momenten der Krypto-Geschichte vorkam. Hinter den Kulissen zeigten sich extreme Spannungen im Derivatemarkt, die lange unterschätzt wurden. Milliarden an offenen Positionen lösten sich innerhalb weniger Tage in Luft auf und setzten eine Kettenreaktion in Gang, die den Markt an seine Grenzen brachte. Warum dieser Crash anders war als frühere Einbrüche sorgt nun für neue Debatten. Manche Experten sprechen von einer gefährlichen Marktmechanik, andere von einem überfälligen Reset.

Was wirklich hinter einer der größten Krypto-Marktkorrekturen der jüngeren Geschichte steckte, erklärt euch dieser Artikel: “Warum der Absturz auf 80.000 US-Dollar notwendig war“.

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