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Plasma Sidechain Tether (USDT) über OMG an Ethereum angebunden

Bitfinex hat Tether über die OMG-Plattform in Ethereum integriert. Damit dürfte eine Entlastung des Ethereum-Netzwerks einhergehen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Bitfinex hat die Integration von Tether (USDT) im OMG-Netzwerk (ehemals OmiseGo) bekannt gegeben. Durch die Einbindung des Stable Coins in die ERC-20-basierte OMG-Plattform sollen „Bestätigungszeiten verkürzt, Zahlungen schneller ausgeführt und Transaktionskosten bei gleichem Sicherheitsniveau wie bei Ethereum gesenkt werden“.

So der Wortlaut der Presseerklärung. Als Brückenwährung soll Tether das Ethereum-Netzwerk künftig wesentlich entlasten. Gerade bei einem hohen Verkehr von Nutzern, stoßen die Kapazitäten des Ethereum-Netzwerks ständig an ihre Grenzen. Eine solche Überlastung zeigte sich zuletzt Anfang März. Der Ether-Kurs stürzte binnen weniger Tage von über 240 auf 110 US-Dollar. Innerhalb einer Woche sank die Marktkapitalisierung von Ethereum um 10 Milliarden US-Dollar. Die gleichzeitige Aktivität vieler Nutzer, die auf die Kursschwankungen reagieren wollten, führte zwischenzeitlich zu einem Anstieg der durchschnittlichen Wartezeit im Netzwerk von 15 Sekunden auf 44 Minuten.

Tether: Entlastung für das Ethereum-Netzwerk

Das Ethereum-Netzwerk wickelt durchschnittlich 12 Transaktionen pro Sekunde ab. Kommt zu einem hohen Andrang unbearbeiteter Transaktionen, überlastet das Netzwerk. Die Folge: Längere Wartezeiten und höhere Gebühren.

Mit der Integration und Nutzung von Tether über das OMG-Netzwerk, einer Ethereum-Plasma-Sidechain, sollen die Transaktions-Gebühren künftig auf 0,001 Ether pro Transaktion fallen. Durch die „More Viable Plasma“-Lösung des OMG-Netzwerks lassen sich zudem mehr Transaktionen in Blöcken verarbeiten.

Dies ermöglicht es Händlern, schneller auf Handelsmöglichkeiten zu reagieren und die Arbitrage zwischen den Börsen effizienter zu gestalten, wenn das Netzwerk wächst,

zeigt sich Bitfinex-CEO Paolo Ardoino optimistisch und ergänzt:

Durch die Migration von USDt-Werttransfers in das OMG-Netzwerk sparen wir Kosten, treiben Leistungsverbesserungen voran und entlasten die Root Chain.

Dies, so Ardoino, sei eine positive Entwicklung „für das gesamte Ethereum-Ökosystem“. Diese Meinung teilt auch Vansa Chatikavanij, CEO von OMG Network:

Wir freuen uns, heute den Start des OMG-Netzwerks anzukündigen, das Tausende von Transaktionen pro Sekunde unterstützt und die Transaktionskosten auf ein Drittel von Ethereum reduziert.

Auf Grundlage der Partnerschaft ließe sich folglich laut Chatikavanij „die Skalierungsprobleme von Blockchain angehen und das weitere Wachstum und die Einführung offener Finanzdienstleistungen vorantreiben“.

Die Einbindung von Tether in das OMG-Netzwerk könnte das Ethereum-Netzwerk insgesamt deutlich hochskalieren und dadurch entlasten. Das nächste große Ethereum-Upgrade, Serenity, soll Ethereum noch skalierbarer machen. Phase 0 für Ethereum 2.0 ist bereits in greifbare Nähe gerückt.

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