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Was plant Elon Musk? Tesla baut Bitcoin-Fabrik in Grünheide

Neben der Gigafactory entsteht das neue Megaprojekt von Tesla: eine Bitcoin-Fabrik. Dogecoin-Fan Elon Musk hat es aber nicht auf das Mining abgesehen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Beitragsbild: Ein Meisterwerk der BTC-ECHO Redaktion

Punkt sieben Uhr, der Boden donnert. Als Rüdiger Trollmanich aus dem Fenster seiner Waldhütte blickt, muss er sich erst einmal kneifen. Dampfwalzen, Kräne, ohrenbetäubender Maschinenlärm. Der Berufsrentner lebt seitdem er denken kann in Grünheide. Bis vor einigen Jahren ein ruhiger Ort. Umgeben von Wäldern, Seen und – noch mehr Wäldern. Heute aber ist nichts mehr, wie es einmal war. Denn Tesla baut hier und lässt schweres Geschütz anrücken. Nach der Gigafactory soll hier klammheimlich das neue Megaprojekt Elon Musks entstehen. “Irgendwas mit Bitcoin oder so”, grummelt Rüdiger in seinen Bart – und winkt dankend ab.

Tesla baut Bitcoin-Fabrik in Grünheide

Im Windschatten der Gigafactory stampft der E-Autobauer sein neues Prestige-Projekt aus dem Boden. Anstelle von Autos aber, sollen hier Bitcoin vom Fließband rollen – mittels der größten Mining-Anlage der Welt.

Im Sekundentakt schaffen Laster Tonnen von Mining-Hardware an. Wie viel, wollte man uns nicht verraten. Laut Insiderquellen habe Tesla aber bereits vor Monaten begonnen, die Bestände von Bitmain, Canaan und Co. aufzukaufen. Eine Erklärung für den weltweiten Chipmangel?

Warum Elon Musk seine Bitcoin-Fabrik inmitten Deutschlands errichtet, dem Land, mit den höchsten Strompreisen weltweit, wollten wir von einem Bauarbeiter, der gerade in sein Pausenbrot vertieft ist, wissen. Achselzucken. Er habe jetzt halt völlig den Verstand verloren, schmatzt er und wischt sich die Krümel aus dem Gesicht.

Elon Musk: Ein skrupelloser Dogecoin-Fanatiker?

Wie uns eine weitere Quelle bestätigt, die anonym bleiben möchte, verfolgt Elon Musk aber nur scheinbar das Ziel, Bitcoin zu schürfen. Mit der größten Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk plane er nicht weniger, als einen gezielten Angriff auf die Kryptowährung. Denn kontrolliert man über die Hälfte der gesamten Bitcoin-Rechenleistung, im Fachjargon Hash-Power, kann man die Chronik des Netzwerks umschreiben. “Das ist der Todesstoß für Bitcoin”, so der Insider M. Saylor gegenüber BTC-ECHO.

Aber erneut die Frage: Warum? “Weil er glaubt, dass dann Dogecoin die Kryptowährung Nr. 1 wird. Er ist besessen von Dogecoin, jemand muss ihn aufhalten”, schluchzt er. “Erst mache ich Bitcoin platt, dann den Rest, bis nur noch Dogecoin übrig bleibt”, habe Musk einmal zu ihm mit diabolischem Unterton gesagt.

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Jetzt fügt sich das Puzzle zusammen. Der Tesla-Einstieg in Bitcoin, die anschließende Abfuhr wegen der Klimadebatte. Der Kurssturz, den er damit verursachte. Das Mining-Verbot in China, um die Konkurrenz zu zerschlagen. Elon Musk hat sein Vorhaben vor den Augen der Welt minutiös geplant. Nur den Zusammenhang wollte niemand sehen.

Rettung in letzter Sekunde

Es wird ernst. Erst jetzt fällt uns die zähnefletschende Shiba-Inu-Gang auf, die sich bellend nähert. “Das ist Elon Musks Doge-Schwadron, haut schnell ab”, ruft ein Bauarbeiter. Wir nehmen die Beine in die Hände und flüchten von dem Gelände.

Von der anderen Seite drängt uns Elon Musk mit einem Bagger vom Weg ab. “Haltet sie”, schreit er mit Schaum vor dem Mund. “Sie wissen Bescheid, lasst sie nicht entkommen”. In letzter Sekunde retten wir uns vor den kläffenden Hunden und einem tobenden Musk, der nur noch tranceartig “Dogecoin” stammelt, auf unsere E-Scooter und machen uns aus dem Staub.

Eine nicht abgeschickte Bitte um Stellungnahme blieb von Tesla zu Redaktionsschluss unbeantwortet – und damit wünscht euch BTC-ECHO einen fröhlichen ersten April.

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