Strategy hat in der vergangenen Woche weder Bitcoin gekauft noch verkauft und hält damit weiterhin 845.050 BTC. Laut einer am 8. September eingereichten SEC-Meldung liegt der gesamte Anschaffungswert dieser Bestände bei 63,73 Milliarden US-Dollar, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 75.412 US-Dollar je Bitcoin entspricht.
Statt neues Kapital in BTC zu stecken, kaufte das Unternehmen 1,81 Millionen eigene STRC-Vorzugsaktien für rund 176,3 Millionen US-Dollar zurück. Finanziert wurde der Rückkauf aus den verfügbaren Bargeldbeständen, wobei Strategy das Volumen seines Rückkaufprogramms für Digital Credit Securities zugleich von einer auf zwei Milliarden US-Dollar erhöhte.
Bitcoin-Bestand bleibt auf Rekordniveau
STRC ist eine Vorzugsaktie von Strategy, die Anlegern eine regelmäßige Dividende bietet und vom Unternehmen möglichst nahe am Nennwert von 100 US-Dollar gehalten werden soll. Fällt der Kurs darunter, kann Strategy eigene Aktien zurückkaufen und damit die Zahl der ausstehenden Papiere reduzieren.
Für solche Maßnahmen stehen dem Unternehmen weiterhin erhebliche Mittel zur Verfügung. Strategy hatte seine Bilanz in den vergangenen Monaten gestärkt und verfügt damit über ausreichend Liquidität, um neben seiner Bitcoin-Strategie auch Rückkäufe der eigenen Vorzugsaktien zu finanzieren.
An der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens ändert die Kaufpause bislang nichts. Strategy hält weiterhin mehr als vier Prozent der maximal möglichen 21 Millionen BTC und bleibt damit der mit Abstand größte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.
Andere Unternehmen bauen ihre Bestände unterdessen weiter aus: Strive zählt inzwischen ebenfalls zu den größten börsennotierten Treasury-Unternehmen und hat seinen Bestand in der vergangenen Woche erneut aufgestockt. Sie erwarben 1.375 Bitcoin für rund 109 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 79.281 US-Dollar je BTC. Damit hält Strive mittlerweile insgesamt 24.531 Bitcoin.

