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Schweden: Blockchain-Katasteramt wird im März getestet

In Schweden wird schon seit längerem, im Rahmen einer öffentlich-privaten Kooperation, versucht das Katasteramt über eine Blockchain zu organisieren. Nun soll es im März zu ersten konkreten Testdurchläufen kommen.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Quelle: © Xuejun li - Fotolia.com

| © Xuejun li - Fotolia.com

Auch wenn Schweden nicht zu den Ländern gehört, die es dringend nötig hätten ein effizienteres und transparenteres Katasteramt zu führen, so kann Schweden eine wichtige Vorbildfunktion für andere Länder einnehmen.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Länder wie Honduras und Georgien ein großes Interesse an einem Blockchain-Katasteramt haben. Im Gegensatz zu Schweden haben diese Länder mit hoher Korruption, mangelnder Effizienz sowie Transparenz zu kämpfen. Die Eigentumsverhältnisse sind oftmals nur unzureichend dokumentiert und missbräuchliche Landübertragungen, auch seitens der Regierung, sind nicht unüblich.

Entsprechend hilfreich wäre eine “Blockchain-Mustervorlage” für die Länder, die nicht über das Know-How Schwedens verfügen. Vor allem die ärmere Bevölkerung in den ländlicheren Regionen, wo die Eigentumsverhältnisse oftmals ungeklärt sind und Enteignungen daher jederzeit umgesetzt werden können, könnte durch ein öffentlich einsehbares Blockchain-Register profitieren.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Pete Rizzo via CoinDesk

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