STO SBI Holdings: Erster Security Token steht in den Startlöchern
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Schilde mit SBI Logo an einem Gebäude

Quelle: Shutterstock

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Schon mehrfach hat der japanische Finanzdienstleister SBI seine Ripple-Affinität unter Beweis gestellt. Im Oktober soll nun das erste STO folgen.

Die Aktivitäten des japanischen Finanzkonglomerats SBI Holdings auf dem Krypto-Sektor reißen nicht ab. Einer Pressemeldung zufolge werde in Kürze ein Security Token Offering (STO) platziert, wodurch die Aktien von SBI e-Sports, der neuen E-Sports-Spielsparte des Unternehmens, zugeteilt würden. Entsprechende Pläne hegte SBI schon länger. Offenbar wollte man zunächst einige regulatorische Entwicklungen abwarten.


In der Mitteilung heißt es, dass das bevorstehende STO mit ibet durchgeführt wird. Ibet ist eine Blockchain-Plattform, die von dem Startup Boostry entwickelt wurde. Das für den 30. Oktober geplante STO wird von SBIs Online-Wertpapiertochter SBI Securities durchgeführt. SBI Holdings wird dabei als Underwriter, also als vermittelnde Instanz zwischen dem Emittenten und den Investoren fungieren.

Die japanische Holding plane zudem, in Zukunft eine Reihe anderer Vermögenswerte zu tokenisieren. Das Unternehmen erklärte, dass es versucht, auch Vermögenswerte wie Immobilien, Kunst und geistige Eigentumsrechte, einschließlich Urheberrechte für Spiele und Filme, zu verwerten.


SBI im Krypto-Markt äußerst aktiv

Erst vor wenigen Monaten hatte SBI durch den Erwerb einer zehnprozentigen Beteiligung an Boostry Aufsehen erregt. Vor rund einem Jahr haben die japanischen Firmen Nomura Holdings und Nomura Research Institute (NRI) dieses Joint-Venture-Unternehmen ins Leben gerufen. Mit Boostry möchte man eine Blockchain-Plattform für den Austausch von Wertpapieren aufbauen. Das Unternehmen ist seinerzeit mit einem Kapital von 11 Millionen US-Dollar an den Start gegangen.

Zudem hatte erst vergangene Woche BTC-ECHO über die Übernahme einer Bitcoin-Börse durch SBI Holdings berichtet. Durch den Erwerb aller Anteile an TaoTao.Co hat der japanische Finanzriese nun eine starke Position auf dem Krypto-Markt des Landes eingenommen. Zuvor hatte der US-Internetkonzern Yahoo noch 40 Prozent der Anteile an TaoTao.Co gehalten. Seit Ende August bietet SBI Holdings außerdem den CFD-Handel für Bitcoin, Ether und Ripple an. CFDs handeln nicht mit den Kryptowährungen direkt. Dabei handelt es sich um Differenzkontrakte, mit denen man auf den Kursverlauf setzt, in diesem Fall gegen den japanischen Yen und den US-Dollar.

Mit Ripple hat sich der Finanzkonzern ohnehin schon zu dem Joint Venture SBI Ripple Asia zusammengeschlossen, um die Infrastruktur für Geldabhebungen auszubauen. Die ständig wachsende Nutzerzahl von Ripple betrachte man positiv. Das Engagement von SBI ist auch damit zu erklären, dass man in Ripple den vielversprechendsten Kandidaten für eine Verknüpfung von traditionellem Finanzsektor und Krypto-Ökonomie sieht.


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