Investigativ Der Fall Roman Sterlingov: Bringt Chainalysis einen Unschuldigen ins Gefängnis?

Im Februar 2024 beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Betreiber des Bitcoin-Mixers Bitcoin Fog. Im Fokus der Beweisführung: Ein Gutachten von Chainalysis, an dessen Beweiskraft es erhebliche Zweifel gibt. Das ist die unglaubliche Geschichte von Roman Sterlingov.

David Scheider
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Beitragsbild: Screenshot, Gerichtsdokumente.

| Roman Sterlingov: Der Schwede russischer Herkunft soll den Bitcoin-Mixer Bitcoin Fog betrieben und Millionen in BTC gewaschen haben. Doch dafür gibt es kaum Beweise

Von David Scheider und Dominic Döllel.

Als Geld der Freiheit ist Bitcoin angetreten, Transaktionen uneingeschränkt zu ermöglichen. Die Blockchain ist offen für alle, niemand hat das Recht, Überweisungen zu blockieren.

Doch die Blockchain hat seine Schattenseiten. Alle Transaktionen sind einsehbar. Ist die Verbindung in die echte Welt einmal vollbracht, lassen sich Finanzflüsse spielend einfach nachvollziehen. Dann wird aus dem anonymen Bitcoiner ein gläserner.

Aber: Es gibt Mittel und Wege, den digitalen Fußabdruck zu verschleiern – nicht alle sind legal. In den USA steht ab Februar ein Mann vor Gericht, der das Spiel der Transaktionsverschleierung zu weit getrieben haben soll. Der Vorwurf: Geldwäsche in Millionenhöhe. Die Beweislage: dürftig.

Das ist der unglaubliche Fall des Roman Sterlingov – und was er mit Chainalysis zu tun hat.

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