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Schulterschluss Ripple: Coinbase CEO Brian Armstrong meldet sich lautstark zu Wort

Coinbase CEO Armstrong zeigt Unterstützung für Ripple inmitten des Kampfes mit der SEC und heizt damit Spekulationen um ein mögliches XRP-Relisting an.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Brian Armstrong

Beitragsbild: Ethan Pines, Coinbase

| Executive portraits for Coinbase, Inc. Photographed by Ethan Pines in February 2021, San Francisco, CA Pictured: Brian Armstrong, CEO and co-founder.

Coinbase CEO Brian Armstrong hat in der Auseinandersetzung zwischen Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC ganz klar Partei für das Krypto-Fintech ergriffen. In einer Reihe von aktuellen Tweets schreibt Armstrong, dass der Fall des Unternehmens scheinbar “besser als erwartet” laufe. Armstrong betonte, dass es “politisch unerwünscht” sei, Angriffe auf die Kryptoindustrie zu starten und damit auch die. Investoren in Mitleidenschaft zu ziehen. Der Chef der größten amerikanischen Börse greift auch Ripples Argumentation auf, dass die SEC den Verbrauchern eher schade, anstatt sie zu beschützen:

Die Ironie dabei ist, dass die Menschen, die sie [die SEC, Anm. d. Red.] angeblich schützen, diejenigen sind, die sie angreifen.

Nun gut: Dass Brian Armstrong als Chef einer der größten Krypto-Börsen für das Krypto-Unternehmen in die Bresche springt, ist nicht weiter verwunderlich. Allerdings hat Coinbase selbst nach den Streitigkeiten mit der SEC den Handel mit Ripples XRP-Token ausgesetzt. Nach seinen Tweets wird nun also darüber spekuliert, ob Coinbase nun doch bald wieder ein Listing von XRP vornimmt. 

Wird Coinbase demnächst wieder XRP listen?

Zuletzt machten bereits Gerüchte über eine erneute XRP-Notierung seitens Coinbase in den sozialen Medien die Runde. Im letzten Monat waren nämlich tatsächlich XRP-Handelspaare in der Coinbase-App aufgetaucht. Hierbei handelte es aber offenbar um einen Bug:

Wie bereits angekündigt, hat Coinbase den Handel mit XRP ausgesetzt. Aufgrund eines technischen Problems war XRP für einige Kunden vorübergehend auf der Coinbase Pro Mobile App sichtbar, konnte aber nicht gehandelt werden.

, stellte das Unternehmen wenig später auf Twitter klar. Trotz der rechtlichen Probleme hat sich XRP nicht unterkriegen lassen. Unlängst kritisierte Ripple CEO Brad Garlinghouse die US-Börsenaufsicht SEC mit deutlichen Worten. Der Krypto-Mogul Mike Novogratz stellte indessen fest, dass sich der Wert der Kryptowährung verdreifacht hat, seit die Behörde ihre Klage eingereicht hat:

XRP ist nicht abgestürzt Das ist ein Beweis dafür, dass Gemeinschaften, die sich einmal mit gemeinsamen Interessen gebildet haben, verdammt widerstandsfähig sind

Mike Novogratz auf Twitter

, so sein Statement

Nachdem sich zunächst viele Kryto-Börsen gewissermaßen ein Beispiel an Coinbase nahmen und ihrerseits den Handel mit XRP aussetzten, gelingt es Ripple in letzter Zeit doch mehr und mehr, neue Geschäftspartner zu gewinnen. Ein aktuelles Beispiel dafür gibt der Überweisungsdienstleister GME Remittance ab. Wie dem auch sei, Armstrong und Garlinghouse sind sich wohl darin einig, dass die Gesetze aus den 1930er Jahren, auf die sich die SEC fortwährend beruft, nicht für die “technologische Revolution” geeignet sind.

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