Satoshis Geister Reich durch Bitcoin: Was wir von BTC-Milliardären lernen können

Wo steht der Bitcoin-Kurs (BTC) morgen? Es dürfte wenige geben, die das weniger interessiert, als Bitcoin-Milliardäre.

Phillip Horch
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Beitragsbild: Shutterstock

Bitcoin und die Entthronung des Finanzsystems

Im selben Thread finden wir einen weiteren Bitcoin-Revoluzzer, der schon recht früh die potentielle Macht des BTC-Systems erkannt hat. Auch er betont freiheitliches Gedankengut als Gegenentwurf zum traditionellen Finanzsystem. Man kann ihn herauslesen, den Geist Satoshis, der Dezentralisierung des Geldes und der Entmachtung der Finanzkonglomerate.

Ich habe den Großteil meiner Coins gekauft, als sie noch bei ein paar Cents lagen. Mein Leben ist mehr oder weniger genauso wie zuvor, außer dass ich jeden Tag den [Bitcoin-]Kurs beobachte und ziemlich zuversichtlich bin, dass Bitcoin weiter im Wert steigt. […] Ich könnte jetzt auscashen, mir ein ziemlich schönes Haus kaufen und ganz gut von den Zinsen bis an mein Lebensende leben, aber ich glaube einfach zu stark an Bitcoin und meine Überzeugung ist zu stark. (Außerdem würde ich mich wie ein Heuchler fühlen, der seine kompletten Ideale verrät, der etwas verlässt, an dass er so stark glaubt).

Vielmehr, so schreibt der anonyme Bitcoin-Pionier weiter, habe auch er an das „weltverändernde“ Potential von Bitcoin geglaubt. Seine ersten BTC habe er zum Teil gemined, einen Teil davon aber gekauft – und musste das Geld dafür per Post verschicken. Auch er glaubt an die BTC-Revolution.

Ich habe nicht vor, auszcashen, ich glaube Bitcoin ist die Zukunft des Geldes. Ich lebe kein Luxusleben, ich lebe nach wie vor in meinem 4 mal 3 Meter großen Zimmer, ich schreibe meine Dissertation und habe einen sehr bescheidenen Lebensstil. […] Um ehrlich zu sein, finde ich meinen Reichtum als eine unwillkommene Ablenkung, weil […] es wirklich eine lebensverändernde Menge an Geld ist. Aber was ich wirklich will, ist finanzielle und soziale Veränderung auf einem globalen Level.

Dabei, so gibt er zu, gehe es nicht um persönliche Bereicherung. Im Zentrum seiner Gedanken steht eine Umverteilung des Reichtums, die Vision einer gerechteren Finanzwelt.

Mich selbst glücklich zu machen, ist nicht genug für mich. Ich will viel mehr mit diesem Reichtum machen, als mir ein Nest zu bauen. Ich hasse Banken und ich hasse die pervers-reichen [Menschen]. Die Öffentlichkeit soll der Daumenschraube der Schulden entfliehen, die von diesen Menschen angelegt wird, weil es nur dann eine Welt geben kann, in der Menschen wirklich frei und wohlhabend sein können.

Schließlich, so die Schlussfolgerung des Bitcoiners erster Stunde, liefere das Bitcoin-Netzwerk ein deutlich besseres Finanzsystem als das aktuelle. Der einzige Weg, um dem von ihm verhassten Geldsystem entgegenzutreten sei mit „obszönen Mengen an Geld“. Er warte indessen darauf, bis der Bitcoin-Kurs hoch genug sei, um dann zu beginnen, die Finanzwirtschaft mit seinen Reichtümern zu untergraben.

Dann werde ich beginnen, meine Bitcoin zu benutzen. Ich hoffe darauf, dass der Kurs einen Wert 10.000-100.000 US-Dollar erreicht, weil ich glaube, dass das die einzige Möglichkeit ist, um die Geldelite zu entmachten – indem man ihnen ihr Geld wegnimmt [….].

Was wir daraus lernen können

Lässt man seinen Blick über die Krypto-Landschaft schweifen, muss man den Geist Satoshis, wie er zwischen den Zeilen jener Bitcoin-Pioniere herauszulesen ist, mit der Lupe suchen. Bitcoin Futures, Optionsscheine, kurzfristige Spekulation und Arbitrage-Trading: Das alles sind Hebel und Vehikel der alten Finanzwelt, die sich längst über Bitcoin gestülpt haben. Was zählt, ist der Kurs. Und zwar in US-Dollar. Doch wenn Plan ₿ aufgeht, dann ist genau der nichts mehr wert.

Anstatt also aufgrund der jüngsten Kursverwerfungen – ganz gleich in welche Richtung – den Kopf zu verlieren und in FUD und FOMO auszubrechen, kann es manchmal helfen, nach der eigenen Motivation in all dem Krypto-Wahnsinn zu suchen.

Was also bleibt? Stack the Sats!

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