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Podcast: IOTA Tangle zum Anfassen mit iampass

Blockchain, Tangle, DLT – alles schön und gut, nur was kann man damit machen? Diese Frage beantwortet Nino Ulrich diese Woche im BTC-ECHO Podcast. Der Gründer spricht mit uns über Identität, Handvenenbiometrie, das IOTA Tangle und die ersten Schritte in der Krypto-Start-up-Welt. 

Alex Roos
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine große Schwierigkeit der Innovation „Blockchain“ ist den Menschen zu erklären, warum sie das Leben besser macht. Das Konzept ist so abstrakt und die Technologie so kniffelig, dass es schwerfällt, sich konkrete Anwendungen vorzustellen. Eben dieser Herausforderung hat sich Nino Ulrich vor ungefähr zwei Jahren angenommen. „DLTs anfassbar machen“, lautete sein Motto. Heute hat Nino eben das geschafft: Mit einem funktionierenden Prototypen findet die abstrakte Theorie praktische Anwendung.

Vom neugierigen Beobachter zum Gründer

Nino hatte das Potential der Innovation früh erkannt und überlegte bereits vor Jahren, wie er sich in den Markt einbringen könnte. Ein Problem, das bereits damals schwer wog: Das ist alles schwer verständlich – ein Schmerz, den viele Einsteiger teilen. Wo ein Problem ist, da muss eine Lösung her. Und so machte es sich Nino zur Mission, die Technologie mundgerecht verständlich zu machen; indem man sie anfassen kann.

Bald darauf legte Nino seinen 9-to-5-Job nieder und begab sich in die Selbstständigkeit. Er gründete Akita und fing an, mit den verfügbaren Bausteinen der Blockchain-Technologie zu experimentieren. Mit iampass begann er konkrete Prototypen zu entwickeln. Mithilfe eines Handvenen-Scanners können Nutzer identifiziert werden. Handvenenbiometrie ist keine neue Entdeckung, sondern existiert bereits seit einer Dekade. Das Besondere bei den Prototypen von iampass: Die Zugangsversuche und -daten werden im IOTA Tangle geloggt. So kann beispielsweise nachträglich nachvollzogen werden, welcher Mitarbeiter einen Raum betreten hat.

Präsentation mit Dominik Schiener auf der Hannover Messe

Im Spätsommer 2018 demonstrierte iampass ihren Prototypen auf der Hannover Messe – mit von der Partie: Dominik Schiener, Co-Gründer von IOTA. Zu sehen ist der Registrierungsprozess eines neuen Nutzers in die Datenbank eines Handvenen-Scanners. Wenn ein registrierter Nutzer nun Zutritt zu einem Gebäude oder einem Raum erlangen möchte, muss er lediglich seine Hand vor den Scanner halten, dann öffnet sich die Tür.

Die Anwendung scheint trivial: Hand vor Scanner, Tür auf. Allerdings ist die Einfachheit und Verständlichkeit ja gerade die Motivation hinter den Vorhaben von Nino Ulrich. Im Video erklärt er auch den technischen Hintergrund des Vorgangs.

Für das ganze Gespräch mit Nino einfach den Playbutton drücken oder auf iTunes und Spotify den BTC-ECHO Podcast abonnieren.

 

Shownotes

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