“Unsere Mission ist es, DLT anfassbar zu machen” – AKITA Blockchain Solutions im Interview

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Blockchain schön und gut, aber kann man das auch anfassen? Zum Verstehen der Technologie hilft es, sie – im wahrsten Sinne des Wortes – „greifbar” zu machen. Nino Ulrich, Co-Gründer von AKITA Blockchain Solutions, hat verstanden, wie man sich mit der Innovation vertraut macht: Nichts überdenken, einfach loslegen. Im Interview erkundete BTC-ECHO den Macher, seine Attitüde und die bisherigen Erfahrungen mit DLTs.

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Hallo Nino. Du bist Co-Founder von AKITA Blockchain Solutions. Was hat dich dazu gebracht, ein Unternehmen in dieser Industrie zu gründen?


Hallo Alex. Das stimmt. AKITA ist ein Start-up mit dem Fokus auf Distributed-Ledger-Technologien (DLTs). Das Thema „Blockchain“ begeistert mich und mein Team seit Anfang 2016 jeden Tag aufs Neue. Es gibt mittlerweile tausende von Use-Cases, erstreckt über sämtliche Industrien und Anwendungsgebiete und gleichzeitig hunderte von DLTs.

Leider wird allgemein noch zu viel in der Theorie über Pro und Contra diskutiert, was meiner Meinung nach nicht wirklich förderlich für die Weiterentwicklung und Adaption dieser jungen, faszinierenden Technologie ist. Den allgemeinen Fokus auf eine einzige DLT-Applikationsgruppe namens „Kryptowährungen“ sehe ich persönlich als sehr kurzsichtig an.

Wir haben AKITA gegründet, um sämtliche DLT-Anwendungsgebiete von fälschungssicherer Datenspeicherung, über Identität, medizinische Anwendungen, Wahlen bis hin zu Maschinen und AI-Netzwerken zu erforschen und entsprechende Lösungen zu entwickeln.

Was ist momentan das Ziel von AKITA?

Unserer Mission ist es, DLT anfassbar bzw.„tangible“ zu machen. Dazu steht die Praxis und Learning By Doing absolut im Vordergrund. Wir fokussieren uns aktuell auf die Umsetzung von Proof of Concepts (PoC). Meistens also Prototypen, die eine Hardware-Komponente und einen Bezug in die physikalische Welt beinhalten. Als Start-up sind wir natürlich unheimlich agil und können funktionierende Prototypen von Spielzeug-Format bis in die echte Produktion in kürzester Zeit unbürokratisch realisieren.

Welche Blockchain-Lösungen oder Prototypen habt ihr schon entworfen? Was habt ihr dabei gelernt?

Wir haben 2016 angefangen, mit Ethereum Smart Contracts (Solidity) zu experimentieren. Kurz darauf haben wir die Funktionen der verschlüsselten Nachrichten und Votings basierend auf NXT getestet. Zwischenzeitlich interessierte uns auch der Ansatz des Steem-Netzwerks. Tatsächlich hat uns keine dieser Technologien wirklich lange fasziniert.

Dann kam Anfang 2017 IOTA auf den Radar und spätestens mit dem IOTA Data Market Place haben die tatsächlich spannenden Prototypen angefangen. Mit dem Bosch XDK und mit einer netatmo-Wetterstation haben wir die ersten Hardware/Sensor bestückten Prototypen gebaut, die einen Bezug zur physikalischen Welt haben (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc.). Diese Real-World-Werte lassen sich wunderbar mit der IOTA-Tangle-Technologie verheiraten. Die Killer-IOTA-Argumente der Skalierung durch die Directed-Acyclic-Graph-Struktur (DAG) und echte Nullkosten-Transaktionen überzeugen uns nach wie vor.

Die Idee des „Tangible Tangle“ rückte bei uns schnell in den Vordergrund. „Was wäre, wenn ich meinen Herzschlag unverändert auf der Tangle speichern könnte?“ Eine Idee, die wir umgehend mit einer javascript-programmierbaren Smart Watch umgesetzt haben. Das wichtigste Learning bei der Umwertung dieser Prototypen kristallisierte sich tatsächlich während des Projekts heraus. Der Teufel liegt oft im Detail und kann durch die smartesten Köpfe dieser Welt nicht in der Theorie erforscht werden. Daher ist unser Mantra: umsetzen, Fehler machen, Fehler korrigieren und weitermachen.

Hier ein Beispiel für einen auf dem Tangle festgehaltenen Herzschlag.

Wo sitzt euer Unternehmen? Und warum gerade dort?

Unser Hauptsitz ist in Singapur. Nach unzähligen Meetups, Konferenzen und Blockchain-Research-Reisen durch Europa und Asien sticht für uns Asien und speziell Singapur sehr positiv hervor. Hier gibt es eine sehr große Community an Menschen mit unterschiedlichsten Skills und Backgrounds. Es wird generell wenig argumentiert, sondern die Ärmel werden hochgekrempelt und man bringt zusammen Projekte voran.

Was ist dein Ratschlag für alle, die noch am Anfang stehen, aber auch in der Blockchain-Industrie arbeiten wollen?

Die DLT-Themengebiete sind unfassbar spannend, verzweigt und entwickeln sich stetig weiter. Durch diese hohe Komplexität gibt es Bedarf an vielen Stellen für Menschen aus allen erdenklichen Gebieten. Wer wie Alice im Wunderland den Sprung in den Kaninchenbau wagt und wirklich tief in die Materie eintauchen möchte, der kann sich auf eine Reise freuen, die garantiert keinen einzigen Tag Langeweile aufkommen lässt.

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