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PayPal: neue Direkt-Überweisung will Konkurrenz machen

PayPal, ein längst vergessener Rivale für Kryptowährungen aus alten Zeiten, kündigte nun eine “instant” Überweisung zwischen Dienstleistern und Banken an. Man müsse lediglich eine 25 Cent Gebühr zahlen – ein Comeback?
Beta Tester

Danny de Boer
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Die “schnelle und innovative” Form Geld zu überweisen ist jedoch bis jetzt nur für ausgewählte Beta-Nutzer zugänglich und wird in Zukunft nur an Visa oder Mastercard Debitkarten-Nutzer ausgegeben werden. Ursprünglich dauert eine Auszahlung von PayPal, oder seinem Peer-To-Peer-Dienst Venmo, ein bis zwei Tage. Mit dem neuen Feature verkürzt sich diese Dauer auf “wenige Minuten”, was im Falle von PayPal konkret bis zu 30 Minuten sind. Kein schlechter Anfang. Zwar immer noch weit hinter dem Großteil aller digitalen Währungen, aber immerhin ein Versuch etwas zu bewegen.

Rivalen

Die Anbieten direkter Zahlungen soll eine Reaktion auf die Entwicklung von Konkurrenzdienstleistern sein. Der Wettbewerber Square Cash soll laut Angaben ebenfalls direkte Zahlungen für eine 1%-Gebühr auf seine Bankkonten akzeptieren. Zelle, ein anderer Venmo-Wettbewerber, wird bereits von über 30 US-Banken unterstützt und ist noch nicht an den Start gegangen. Die Zahlungen über Zelle sollen einfach über die Webseite und Apps durchgeführt werden können, die Gebühren seien niedriger als bei PayPal.


So gerne man sich die vergleichsweise schwachen Bestrebungen dieser Unternehmen vor Augen führt, so schnell kommt man wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn man sich die durchschnittlichen Transaktionskosten von Bitcoin anschaut. Zwar sehen wir seit dem 4. Juni wieder einen Abflachen der Transaktionskosten, doch mit 2,81 US-Dollar bietet sich Bitcoin derzeit eher als riesiger träger Wertspeicher, denn als alltägliches Zahlungsmittel an.

Litecoin und Dash glänzen hier, trotz ihrer Größe, immer noch mit günstigen 25 Cent Transaktionskosten bei LTC und 15 Cent bei DASH.

Solange also Skalierung immer noch ein Problem ist, profitieren traditionelle Unternehmen. Doch Skalierungsprobleme sollten kein Dauerzustand zu sein – zumindest hoffen wir es.

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