Oberstaatsanwalt Dr. Nino Goldbeck “Bitcoin spielt eine wesentliche Rolle in der Internetkriminalität”

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern bekämpft Kriminelle auf der Blockchain. Der Oberstaatsanwalt über Privacy Coins, Tornado Cash und die Herkunft von Verbrechern.

Dominic Döllel
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Cybercrime Bitcoin

Beitragsbild: picture alliance/dpa | Nicolas Armer

| Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ermittelt auch auf der Blockchain

2022 erbeuteten Cyberkriminelle rund 3,8 Milliarden US-Dollar – das erfolgreichste Jahr aller Zeiten. Folgenreich waren insbesondere der Hack der Ronin-Bridge vom Blockchain-Spiel Axie Infinity. In den letzten sechs Monaten trieben es die Betrüger munter weiter und stahlen bereits über 500 Millionen US-Dollar, darunter auch in Deutschland.

Doch die Gesetzeshüter sind mittlerweile ebenfalls auf der Blockchain unterwegs. Mit über 650.000 eingereichten Verfahren ist die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) besonders an der Festnahme dieser Krimineller interessiert. Im Interview mit BTC-ECHO verrät ZCB-Oberstaatsanwalt Dr. Nino Goldbeck, wie die Zusammenarbeit mit Krypto-Börsen läuft, warum eine Einschränkung von Privacy Coins bei den Ermittlungen hilfreich wäre und aus welchen Ländern die meisten Verbrecher kommen.

BTC-ECHO: Wie viele Cybercrime-Fälle stehen im Zusammenhang mit Kryptowährungen?

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