Messenger-Dienst Kik: ICO wird konkret

Der beliebte Messenger-Dienst für Smartphones Kik wird von einigen Seiten als das „amerikanische WhatsApp“ bezeichnet. Nun hat er vor dem Start des Public Token Sale im nächsten Monat bereits 50 Millionen US-Dollar in einem Private Sale eingenommen.

Tobias Schmidt
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Bereits im Mai hatte Kik die Ausgabe eines Token angekündigt (wir berichteten). Nun nimmt der Plan konkrete Formen an. An dem Pre-Sale des ethereum-basierten Token Kin beteiligten sich unter anderem Blockchain Capital, Pantera Capital und Polychain Capital als Investoren.

Kik ist wohlmöglich das bislang bekannteste und reichweitenstärkste Unternehmen, welches in der Form eines Public Token Sale einen ICO startet – mit schätzungsweise 15 Millionen monatlichen Nutzern des Messenger-Dienstes, von denen etwa 60 % aus der Zielgruppe der 13-24-Jährigen stammen.

Bei dem Public Token Sale im nächsten Monat sollen noch einmal 75 Millionen US-Dollar umgesetzt werden, was dem ICO einen Gesamtwert von 125 Millionen US-Dollar bescheren würde. Der Kin Token basiert auf Ethereums ERC-20-Standard, was ihn handelbar und somit auch in US-Dollar rücktauschbar macht.

Für das Unternehmen ist der ICO eine willkommene Möglichkeit, sich liquide Mittel zu beschaffen. Durch die Listung an verschiedenen Krypto-Börsen dient Kin möglichen Interessenten als Investment. Darüber hinaus strebt der Dienstleister an, den Token auf lange Sicht als eine Kryptowährung wachsen zu lassen. Diese kann als Zahlungsmethode im gesamten Netzwerk funktionieren – im Austausch zwischen Nutzern, Entwicklern und Urhebern.

Der Token Sale von Kik bildet somit einen der schwerwiegendsten ICOs und wird es im September sicherlich wert sein, diesen weiter zu verfolgen.

Englische Originalversion via Coindesk

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