Maker DAO: Dai Stable Coin hat Stabilitätsprobleme
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Der Stable Coin DAI schafft es offenbar nicht, sich konstant bei einem US-Dollar zu halten. Trotz wiederholtem Anheben der Gebühren, sank der Kurs des (in)stabilen Token auf dem Ethereum-basierten Maker-DAO-Protokoll immer wieder. Nun gibt es Diskussionen um weitere Gebührensteigerungen. 

Das Konzept der Stable Coins scheint noch nicht vollständig aufzugehen. Eigentlich dazu da, Fiatwährungen oder auch andere Assets 1 zu 1 abzubilden, sollen sie eine Stabilität garantiert, die im Bitcoin-Ökosystem sonst kaum gegeben ist. Das liegt vor allem an der Volatilität der Kryptowährungen. Denn Bitcoin-Kurs, Ripple-Kurs und Konsorten sind bekannt dafür, dass sich ihre Performance vom einen auf den anderen Tag schlagartig ändern kann. Stable Coins sollen hier einen sicheren Hafen bieten.

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Doch wie zuletzt im Fall von Tether berichtet, scheint sich diese Stabilität nicht allerorts durchsetzen zu können. So wurde hier erst gestern am 14. März, bekannt, dass die Kryptowährung doch nicht zu hundert Prozent durch hinterlegte US-Dollar gedeckt ist. Eine etwas anders gelagerte Instabilität wird nun vonseiten des DAI Stable Coin vermeldet.

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Nicht nur Tether: Auch Dai hat Stabilitätsprobleme

Dort musste man in den vergangenen Wochen wiederholt die Stability Fee, also die „Stabilitätsgebühr“, anheben. Denn auf verschiedenen Bitcoin-Börsen schwankte der Kurs des Stable Coins immer wieder um mehrere Cents. Die Gebühr soll letztlich dazu dienen, das Stable-Coin-System zu festigen. Sie fällt bei der Bewegung der DAI Token an. Proportional zum bewegten Betrag kann diese wahlweise in MKR Token oder eben DAI bezahlt werden. Wer im Besitz der MKR Token ist, darf ferner an Wahlen innerhalb des DAI-Kosmos teilnehmen. Die „gestakten“ [in etwa: gestapelten] Token dienen hier als eine Art digitaler Stimmzettel.

Wie aus Berichten nun hervorgeht, hat die MKR-Community die Gebühren bereits vergangenen Freitag um signifikante 3,5 Prozent angehoben. Da es im Nachhall immer noch zu Preisschwankungen kam, gab es dann bei einem Entwicklertreffen am 14. März Diskussionen bezüglich der grundsätzlichen Fähigkeit zur passenden Skalierung im Umfeld von MakerDAO. Demnach steht es aktuell zur Diskussion, die Gebühren noch weiter anzuheben. Eine endgültige Entscheidung steht bisher jedoch noch aus.


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